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Grippeimpfung für Tierhalter wichtig 

23.10.2026

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) rät Risikogruppen generell zur Grippeimpfung. Um Doppelinfektionen zu vermeiden, sollten sich darüber hinaus vor allem Menschen, die regelmäßig engen Kontakt zu Schweinen oder Vögeln haben, impfen lassen. Die Kosten für die Impfung tragen alle gesetzlichen Krankenkassen. 

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung gegen Grippe für Personen ab 60 Jahren sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, für gesunde Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens auch schon im ersten Schwangerschaftsdrittel) und für Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen, Asthma oder Nierenkrankheiten. Für diese Risikogruppen sind Grippeviren eine ernstzunehmende Gefährdung. Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt wie die Betroffenen leben, diese pflegen oder betreuen, sollten sich ebenfalls impfen lassen. Das gleiche gilt für Menschen in Berufen, bei denen die Ansteckungsgefahr groß ist.

Aber auch Personen mit häufigem, regelmäßigem Tierkontakt sollten eine Grippeimpfung in Erwägung ziehen. Dazu zählen zum Beispiel Jäger, Schweine- und Geflügelhalter sowie deren Familienangehörige und Beschäftigte. Die Grippeimpfung schützt nicht vor der Vogelgrippe (H5N1) oder anderen Influenza-A-Viren. Sie soll aber verhindern, dass Menschen gleichzeitig an einer Grippe und einer tierischen Influenza erkranken. Solche Doppelinfektionen könnten laut Aussage des Robert Koch-Instituts neue gefährliche Virusvarianten entstehen lassen.

Weitere Infos zur Grippeimpfung gibt es online unter www.svlfg.de/impfungen.

Infos zu biologischen Gefährdungen, zu denen auch Krankheiten gehören, die von Tieren übertragen werden, gibt es unter www.svlfg.de/biologische-arbeitsstoffe.