Die elektronische Gesundheitskarte der SVLFG

Mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) weisen Sie sich als Versicherter der Landwirtschaftlichen Krankenkasse aus und können ärztliche oder zahnärztliche Behandlungen sowie Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. 

Jedes Mitglied und jeder mitversicherte Familienangehörige erhält seine eigene Versichertenkarte. 

Informationen auf der eGK

Bild von der elektronischen Gesundheitskarte der SVLFG

Die Landwirtschaftliche Krankenkasse versendet nur noch elektronische Gesundheitskarten der zweiten Generation (G2), die eine noch höhere Kartensicherheit haben. Gesundheitskarten der zweiten Generation erkennen Sie an dem Aufdruck oben rechts.

Legen Sie daher ausschließlich die Chipkarte mit dem Aufdruck G2 bei einem Arzttermin in der Praxis oder im Krankenhaus vor. Ihre Daten werden eingelesen und der Arzt oder ein anderer Leistungserbringer kann die erbrachte Leistung mit der Landwirtschaftlichen Krankenkasse abrechnen.

Was ist auf der eGK zu sehen?

  • Ihr Foto
  • Ihr Vor- und Nachname
  • Ihre lebenslang gültige Versichertennummer
  • Landwirtschaftliche Krankenkasse und unser Institutionskennzeichen
  • das BSI-Zertifikat (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)
  • auf der Rückseite: die Europäische Gesundheitskarte

Welche Daten sind gespeichert?

Folgende Daten sind auf Ihrer elektronischen Krankenversicherungskarte gespeichert:

  • Ihr Vor- und Nachname
  • Ihr Geburtsdatum und Ihr Geschlecht
  • Ihre Anschrift
  • Landwirtschaftliche Krankenkasse
  • Ihre lebenslang gültige Versichertennummer
  • der Beginn des Versicherungsschutzes
  • Ihr Versichertenstatus (Mitglied, Familienversicherter oder Rentner) 

EHIC

Bild von der Rückseite der elektronischen Krankenversicherungskarte

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC)

Krankenversicherungsschutz im europäischen Ausland


Auf der Rückseite ist die elektronische Gesundheitskarte mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) ausgestattet. 

Das ermöglicht Ihnen die Inanspruchnahme von im Notfall notwendigen Leistungen in den Mitgliedstaaten der EU, den EWR-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen) sowie in Kroatien, Mazedonien und in der Schweiz.

Anbei eine kurze Zusammenstellung von Ländern, in denen die EHIC akzeptiert wird. Hier können Sie sich mit Ihrer EHIC und Ihrem Personalausweis bzw. Ihrem Reisepass bei Vertragsärzten oder in Vertragskrankenhäuser behandeln lassen.

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Montenegro, Niederlande, Nordmazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern (griechischer Teil)

Azoren, Ceuta, Französisch-Guayana, Gibraltar, Gozo, Guadeloupe, Madeira, Martinique, Mayotte, Melilla, Réunion, Saint Barthelmy, Saint Martin (französischer Teil)

Sollte Sie Ihre Reise nach Bosnien-Herzegowina, in die Türkei oder nach Tunesien führen, beantragen Sie bitte einen Auslandskrankenversicherungsschein.

Umfassender Schutz im Ausland

In jedem Fall ist eine zusätzliche private Reisekrankenversicherung zu empfehlen, da die gesetzlichen Krankenkassen generell keine umfassende finanzielle Absicherung bei Erkrankungen im Ausland bieten können. 

So dürfen beispielsweise die Kosten für einen Krankenrücktransport nicht von uns übernommen werden.

Geplante freiwillige Funktionen

Zukünftig sollen, sofern Sie möchten, folgende Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden können:


  • Notfalldaten (zum Beispiel Allergien oder Vorerkrankungen),
  • elektronische Medikationsplan,
  • elektronische Patientenakte (Laborbefunde, Operationsberichte, Röntgenbilder etc.),
  • elektronische Arztbriefe,
  • persönliche Erklärungen wie z. B. Patientenverfügung oder Organspendeausweis,
  • Therapiemaßnahmen, 
  • Impfungen.

Sobald diese Funktionen zur Verfügung stehen, erhalten Sie von der SVLFG den entsprechenden PIN mit gesonderter Post.

Bitte beachten Sie hierbei, dass bei Verlust oder Beschädigung der Karte ein neuer PIN benötigt wird (vergleichbar mit der PIN bei einer EC-Karte).

Bild-Uploadtool

Ihr Foto auf der Gesundheitskarte

Ihr Foto auf der elektronischen Gesundheitskarte weist Sie als Karteninhaber schnell und zuverlässig als solchen aus und beugt bei Kartenverlust möglichem Missbrauch durch den Finder vor.

Nur Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sowie Personen, denen die Erstellung des Fotos nicht möglich ist (zum Beispiel Pflegebedürftige), erhalten eine Gesundheitskarte ohne Foto.

Wenn Ihnen ein Schreiben der Landwirtschaftlichen Krankenkasse zur Lichtbildanforderung vorliegt, können Sie Ihr Foto nach Eingabe der geforderten Daten im Bildupload hochladen und uns elektronisch übermitteln.