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Seminar: Methoden zur Arbeit im Schadholz

Praxisseminare zum sicheren Arbeiten im Schadholz der Forstlichen Bildungszentren Gehren und Arnsberg sowie der Waldarbeitsschule Kunsterspring demonstrieren geeignete Maßnahmen zur Reduzierung des Unfallrisikos.

Waldarbeitende in Schutzkleidung stehen im herbstlichen Wald. Die Person links stellt das weitere Vorgehen vor. Die Gruppe auf der rechten Seite hört zu.
 Im Praxisseminar "Sicher arbeiten im Schadholz" lernen Teilnehmende, mit welchen Methoden und Arbeitsverfahren sie die Holzernte sicher gestalten.

Unter dem Thema "Sicheres Arbeiten im Schadholz" bieten 

  • das Forstliche Bildungszentrum Gehren vom 25.10.2021 bis zum 29.10.2021, 
  • die  Waldarbeitsschule Kunsterspring am 15.11.2021 und
  • das Forstliche Bildungszentrum Arnsberg am 17.11.2021

Veranstaltungen an. Die SVLFG bezuschusst die Teilnahme. 

Die Veranstaltungen richten sich an Waldarbeiter und Waldarbeiterinnen, Forstwirte und Forstwirtinnen, Revierleitende und sonstige Interessierte. Die Teilnehmenden erhalten im Zuge praktischer Vorführungen und Diskussionen Einblicke in geeignete Arbeitsmethoden.

Ziele der Praxisseminare:

  • Der derzeitige Stand der Technik bei Arbeitsmitteln und Techniken zur Holzernte im klimabedingten Schadholz wird vorgestellt.
  • Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, die Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Verfahren einzuordnen und ihre betriebliche Anwendung abzuklären.

Hintergrund

In den letzten Jahren haben auch die bislang als stabil geltenden Buchen- und Laubholzbestände unter der trockenen Witterung gelitten. In der Folge ist es insbesondere in der Mitte Deutschlands zu einer teilweisen flächendeckenden Schwächung von Wäldern mit einer rasanten Holzzersetzung und einer erheblichen Zunahme des Unfallrisikos in den Beständen gekommen. Bundesweit nehmen Bäume und Bestände zu, die trockenheitsbedingt unter zunehmender Vitalitätsschwäche leiden. Holzerntearbeiten in den betroffenen Beständen sind überaus gefährlich, insbesondere da es regelmäßig zu abbrechenden Baumteilen kommt, die teilweise noch an grünen Ästen stattfinden.

Seitens der SVLFG gibt es eine klare Aufarbeitungshierarchie. Vorrang haben, wo es möglich ist, vollmechanisierte Arbeitsverfahren. Erst wenn diese nicht möglich sind, ist eine seilwindenunterstützte Fällung oder der Einsatz von funkferngesteuerten Fällkeilen vorgesehen.

Interesse?