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Motormanuelle Fällung mit Kranunterstützung

Hier erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie die Arbeitsmethode "Motormanuelle Fällung mit Kranunterstützung" - kurz MFK-Methode - sicher und rechtskonform anwenden.  

Sicher mit Gefährdungs-beurteilung

Ein Kran steht an einem Einzelbaum, der gefällt werden soll.
Insbesondere bei nicht mehr mit dem Harvester bearbeitbaren, zu starken Einzelbäumen bringt die MFK-Methode ein Mehr an Sicherheit, wenn sich der Motorsägenführer beim Zufallbringen nicht im Nahbereich des Baumes befindet.

Die SVLFG hat mit dem zuständigen Sachgebiet Forsten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV e. V.) und dem Deutschen Forstunternehmerverband (DFUV e. V.) für die motormanuelle Fällung mit Kranunterstützung (MFK-Methode) eine Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung erstellt.



Ein Kran steht an einem Einzelbaum im Wald. Direkt darunter arbeitet ein Mann.
Keine Hände an den Stellteilen der Maschine, wenn der Kran am Baum positioniert ist. Von der Maschine darf in dieser Situation keine Gefährdung für den Motorsägenführer ausgehen – auch bei einem Maschinenversagen nicht!

Gefährdungen ermitteln, bewerten und Maßnahmen festlegen – was kann passieren, wie hoch ist das Unfallrisiko und wie ist es zu verringern? 

Bei der motormanuellen Holzernte wird regelmäßig mit Großmaschinen zusammengearbeitet. Eine angemessene Gefährdungsbeurteilung ist hierfür gesetzliche Voraussetzung sowie Dreh- und Angelpunkt für die sichere Gestaltung der Zusammenarbeit von Maschinen- und Motorsägenführer.

Handlungshilfe und Vorlagen

Die Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung für die motormanuelle Fällung mit Kranunterstützung (MFK-Methode) gibt Informationen zu Gefährdungen und Empfehlungen zur Reduzierung des Unfallrisikos. 

Die praktizierenden Unternehmen werden damit in die Lage versetzt, die technischen Anforderungen, die Fachkunde und den Arbeitsablauf betriebsbezogen zu gestalten. Die Maßnahmen hierfür sind sach- und fachkundig festzulegen, umzusetzen und zu überwachen.