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Magen-Darm-Tag am 07.11.2026 - Gut gekaut ist halb verdaut

27.10.2026

Um die Verdauung gesund zu erhalten, rät die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) zu einer gesunden Ernährung und moderaten Bewegung sowie zu ausreichend Schlaf und wenig Stress. Außerdem empfiehlt sie, die Vorsorgeangebote zu nutzen, um Darmkrebs vorzubeugen.  

Eine gut funktionierende Verdauung ist wesentlich für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Geraten Magen und Darm aus der Balance, kann es zu Beschwerden oder Krankheiten kommen. Die SVLFG gibt Tipps, wie diese beiden wichtigen Organe im Gleichgewicht bleiben: Ausdauersport wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen regen die Verdauung und den Stoffwechsel auf positive Weise an. Vollkornprodukte sowie Obst und Gemüse sorgen dafür, dass krebserregende Substanzen schneller ausgeschieden und schädliche Stoffe gebunden werden. 

Die alte Regel „Fünf am Tag“ hat immer noch ihre Gültigkeit: Wer täglich fünf Handvoll Gemüse und Obst isst, trägt viel zur Gesundheit des Verdauungssystems bei. Eine ballaststoffreiche Ernährung beugt nicht nur Darmkrebs vor, sondern auch entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Langsames, genussvolles Essen unterstützt die Verdauung ebenfalls. Es entlastet den Magen und das Sättigungsgefühl tritt früher ein. 

Dies hilft auch Menschen, die zu Übergewicht neigen. 15- bis 30-mal sollte jeder Bissen gekaut werden, bevor er verschluckt wird. Ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Raps-, Distel- oder Olivenöl enthalten sind, schützen darüber hinaus vor Darmkrebs.

Darmkrebsvorsorge besonders wichtig

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung, die vermehrt ab dem 50. Lebensjahr vorkommt. Die SVLFG empfiehlt Versicherten ab diesem Alter besondere Vorsorgemaßnahmen. Symptome, die in Verbindung mit Darmkrebs auftreten können, sind Blut im Stuhl, plötzliche Gewichtsabnahme oder Verstopfung. Männer und Frauen haben ab 50 Jahren Anspruch auf zwei Darmspiegelungen im Mindestabstand von zehn Jahren. 

Wird nichts Auffälliges gefunden, steht die nächste Untersuchung nach zehn Jahren an. Wer keine Darmspiegelung möchte, kann alternativ ab dem Alter von 50 alle zwei Jahre einen immunologischen Test (iFOBT) auf nicht sichtbare Blutspuren im Stuhl durchführen lassen. Weitere Informationen gibt es unter www.svlfg.de/vorsorge in der Rubrik Früherkennung von Darmkrebs.