Rheumatische Erkrankungen können Menschen jeden Alters treffen und den Alltag erheblich beeinträchtigen. Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen, Beschwerden zu lindern und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Rheuma ist ein Sammelbegriff für zahlreiche Erkrankungen, die unter anderem Gelenke, Muskeln, Sehnen oder das Bindegewebe betreffen können.
Häufig geht die Erkrankung mit chronischen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können darüber hinaus auch Organe betreffen. Rheuma ist keineswegs nur eine Erkrankung älterer Menschen: Auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können betroffen sein.
Für die Behandlung stehen unter anderem Medikamente sowie Physio-, Ergo- und Schmerztherapie zur Verfügung. Ergänzend können eine angepasste Ernährung, Bewegung und Rehabilitation dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Unterstützung durch die LKK
Die LKK bietet ihren Versicherten verschiedene Möglichkeiten, die Behandlung und den Umgang mit einer chronischen Erkrankung zu unterstützen. Dazu gehört beispielsweise die Teilnahme am Rehabilitationssport. Auch für eine Ernährungstherapie können unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse gewährt werden.
Eine weitere Unterstützung kann ein Disease-Management-Programm (DMP) sein. Die strukturierten Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen sollen dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu verbessern, die Lebensqualität zu erhalten und Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Informationen hierzu gibt es unter www.svlfg.de/dmp-bei-chronischen-erkrankungen.
Darüber hinaus fördert die LKK Selbsthilfeangebote und unterstützt ihre Versicherten mit Leistungen zur medizinischen Rehabilitation.
Informationen dazu stehen unter www.svlfg.de/leistungen-zur-medizinischen-rehabilitation und www.svlfg.de/selbsthilfefoerderung.
Hintergrund Weltrheumatag
Der Weltrheumatag am 12.10.2026 macht auf rheumatische Erkrankungen und deren Auswirkungen aufmerksam. In Deutschland sind rund 17 Millionen Menschen von rheumatischen Erkrankungen betroffen. Frauen erkranken dabei häufiger als Männer. Die Erkrankungen unterscheiden sich erheblich in ihrer Ausprägung und können in jedem Lebensalter auftreten. Betroffene sollten Beschwerden deshalb frühzeitig ärztlich abklären lassen. Die behandelnden Ärzte können gemeinsam mit den Erkrankten die geeignete Therapie festlegen und prüfen, welche ergänzenden Leistungen sinnvoll sind. Weitere Informationen zu rheumatischen Erkrankungen und Möglichkeiten der Selbsthilfe bietet die Deutsche Rheuma-Liga unter www.rheuma-liga.de.