Pflege im Heim

Manchmal ist die Pflege im vertrauten Zuhause nicht oder nicht mehr möglich, so dass nur der Umzug in ein Pflegeheim bleibt. 

Wir beteiligen uns an den Kosten für die vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 mit einem Pauschalbetrag.  Im Pflegegrad 1 erhalten Sie einen Zuschuss in Höhe von 125 Euro monatlich.

Diese Kosten übernehmen wir

Pflegerin mit Seniorin im Pflegeheim beim Essen

Wir übernehmen die Kosten für pflegebedingte Aufwendungen, medizinische Behandlungspflege und Betreuung mit einem Pauschalbetrag (siehe Tabelle ).

So viel erhalten Sie bei vollstationärer Pflege Die Leistungshöhe richtet sich nach dem Pflegegrad und staffelt sich wie folgt:

So viel erhalten Sie bei vollstationärer PflegeDie Leistungshöhe richtet sich nach dem Pflegegrad und staffelt sich wie folgt:
Pflegegradmonatlich bis zu
Pflegegrad 2770 EUR
Pflegegrad 31.262 EUR
Pflegegrad 41.775 EUR
Pflegegrad 52.005 EUR

Wer trägt die Kosten für das Pflegeheim? 

Einen Teil der Kosten des Pflegeheimaufenthalts müssen Sie selbst tragen. Alle Bewohner zahlen den gleichen Eigenanteil. Vorteil: Sollten Sie in einen höheren Pflegegrad eingestuft werden, steigt Ihr Eigenanteil nicht. Daneben sind von Ihnen die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, und Investitionen (sogenannte Hotelkosten) zu zahlen.

Eigenanteil und „Hotelkosten“ unterscheiden sich von Pflegeheim zu Pflegeheim. 

Wenn Sie Ihren Eigenanteil wegen geringer Einkünfte nicht zahlen können, kann gegebenenfalls der Sozialhilfeträger diesen übernehmen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Sozialamt.

Die Wahl eines geeigneten Pflegeheimes ist eine sehr persönliche Entscheidung. Im Vorfeld sollten Sie sich daher genau überlegen, was Ihnen bei Versorgung, Ausstattung und Service wichtig ist.

Bevor Sie Ihre Wahl treffen, sollten Sie sich zusammen mit Ihren Angehörigen mehrere Pflegeheime anschauen. Um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen, sprechen Sie nicht nur mit der Heimleitung, sondern auch mit den Bewohnern, deren Angehörigen und den Pflegekräften.

WIE STELLE ICH EINEN ANTRAG? 

Bitte teilen Sie uns Ihren Umzug in ein Pflegheim frühzeitig vorher mit. Anliegend finden Sie den dafür notwendigen "Antrag auf Leistungen zur vollstationären Pflege" zum Herunterladen. Sollten Sie noch nicht in einen Pflegegrad eingestuft sein, nutzen Sie bitten den "Antrag auf Leistungen bei Pflegebedürftigkeit".

Pflege in vollstationären Einrichtungen für behinderte Menschen

Pflegebedürftige Menschen mit Behinderung, die in einer Wohngruppe, einem Wohnheim oder Internat für Behinderte wohnen, haben in den Pflegegraden 2 bis 5 ebenfalls Anspruch auf Pflegeleistungen. Wir übernehmen hierfür zehn Prozent des mit dem Sozialhilfeträgers vereinbarten Heimentgeltes, maximal jedoch 266 Euro monatlich.

Wird der behinderte Pflegebedürftige z. B. an Wochenenden oder in den Ferien vorübergehend in der Familie gepflegt, so besteht in dieser Zeit Anspruch auf Leistungen der häuslichen Pflege (wie z. B. anteiliges Pflegegeld oder Sachleistung).