Ideen-Treffen 

Gemeinsam Arbeitsprozesse verbessern, Probleme lösen, Teamarbeit fördern 

Ideen-Treffen sind regelmäßige, nach einem festgelegten Muster ablaufende Besprechungen. Sie eignen sich sowohl für Kleinstbetriebe als auch für größere Unternehmen.

Personen am Tisch im Gespräch

Beim Ideen-Treffen wirken Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte sowie alle Beschäftigten aktiv mit. Gemeinsam lösen die Teilnehmenden Probleme und verbessern die Arbeitsabläufe im Betrieb. Schon Henry Ford sagte: „Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen“.

Eine aktive Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an notwendigen Veränderungen im Arbeitsablauf bedeutet Wertschätzung. Davon profitiert der Teamgeist.

Die Methode des Ideen-Treffens als moderierte Gruppe, die bestimmten Anforderungen genügen muss, eignet sich auch für die Erarbeitung der Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen sowie für Unterweisungen von Beschäftigten. 

Wir sind begeistert, wie einfach Ideen-Treffen funktionieren und wie förderlich sie für das Arbeitsklima, den Teamgeist und das Betriebsergebnis sind.

Henning Frank, Garten- und Landschaftsbaubetrieb, Grebenstein

Wissenswertes zum Ideen-Treffen 

Quelle: DGUV Information 206-007 / www.svlfg.de

Bei einem Ideen-Treffen finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heraus, welche Belastungen am jeweiligen Arbeitsplatz auftreten. Werden Fehlbelastungen festgestellt, erarbeiten alle gemeinsam Lösungsvorschläge, um diese zu verringern. Darauf aufbauend kann der Unternehmer die notwendigen Veränderungen veranlassen. So werden Belastungen bei der Arbeit verringert, Gesundheitsfaktoren am Arbeitsplatz gefördert und die Kommunikation im Betrieb verbessert. Ideen-Treffen dauern ca. eine Stunde. 

Ob Klein- oder Großbetrieb: Ideen-Treffen eignen sich für alle Betriebsgrößen und alle Branchen.

Um möglichst alle Bereiche des Betriebs zu berücksichtigen, sollten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Arbeitszeit an den Ideen-Treffen teilnehmen können. Die Unternehmensleitung oder eine Führungskraft kann bei dem Ideen-Treffen mitwirken, grundsätzlich funktionieren die Gruppen aber auch ohne die Teilnahme eines Vorgesetzen Ein Moderator leitet das Ideen-Treffen an. Das kann zum Beispiel eine Person aus Ihrem Betrieb sein. Gerne übernimmt auch ein Mitarbeiter der SVLFG auf Ihren Wunsch hin die Moderation.  

Ideen-Treffen werden direkt im Betrieb durchgeführt. Spezielle Räumlichkeiten sind dafür nicht erforderlich. Geeignet sind zum Beispiel Aufenthaltsräume. 

Mitgliedsunternehmen der SVLFG entstehen keine Kosten. 

Wichtige Regeln für Ideen-Treffen

Für den Einstieg

  • Erscheinen Sie pünktlich zum Ideen-Treffen und beenden Sie es in der vereinbarten Zeit.
  • Bestimmen Sie zu Beginn des Treffens eine Person, die die Uhr im Blick hat.

Allgemeine Regeln

  • Nur einer spricht zu einer Zeit!
  • Nutzen Sie die Zeit im Ideen-Treffen für Lösungen und Zielbeschreibungen!
  • Sprechen Sie über sich und was Sie bewegt!
  • Jede Aussage wird ernst genommen!
  • Alles, was in den Ideen-Treffen besprochen wird, bleibt im Raum!
  • Lassen Sie andere ausreden!
  • Wenn Sie sich über jemanden im Ideen-Treffen ärgern - fragen Sie nach, wie die Aussage gemeint war!
  • Gehen Sie wohlwollend und wertschätzend miteinander um!
  • Falls Sie über Abwesende sprechen müssen, tun Sie das sachlich!

Zum Ende des Ideen-Treffens

  • Bestimmen Sie bei Bedarf am Ende jeden Treffens, wer das nächste Treffen leitet!
  • Gemeinsam wird entschieden, was veröffentlicht wird!

Zum Ansehen

Video abspielen:
Quelle: DGUV

Ideen-Treffen im Rahmen der Gefährdungs-beurteilung

Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können Ideen-Treffen ein wertvolles Instrument zur Erfassung psychischer Belastungsfaktoren sein. Im Rahmen der moderierten Gruppe finden Mitarbeitende Ideen und können diese in die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung einbringen.

Video abspielen:
Quelle: DGUV

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