Homöopathie

Sie möchten sich homöopathisch von einem entsprechend qualifizierten Arzt behandeln lassen? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Wir haben für unsere Versicherten einen bundesweit gültigen Vertrag mit dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte geschlossen. Die ärztlichen homöopathischen Leistungen dieser Ärzte können Sie kostenfrei in Anspruch nehmen.

Die in diesem Berufsverband organisierten Ärzte sind im Besitz eines Homöopathie-Diploms sind oder führen die Zusatzbezeichnung Homöopathie.


Sie benötigen nur Ihre Versicherten­karte!

Globoli Homöopathie

Vor Behandlungsbeginn legen Sie Ihre Versichertenkarte vor. Damit die Ärzte direkt mit uns abrechnen können, unterzeichnen Sie dann eine Teilnahmeerklärung.

Welcher zugelassene Vertragsarzt in Ihrer Nähe für die LKK homöopathische Leistungen erbringt, entnehmen Sie bitte der Ärzteliste.

Und das zahlen wir

Unsere Leistungen umfassen im Detail:

  • Erstanamnese,
  • homöopathische Analyse,
  • Auswahl des Mittels (Repertorisation),
  • Folgeanamnese, in der der Behandlungsverlauf kontrolliert wird,
  • homöopathische Beratung. Hier beantwortet der Arzt Ihre persönlichen Fragen.

Die Kosten für nicht verschreibungspflichtige homöopathische Arzneimittel können wir nicht übernehmen. Diese müssen Sie selbst zahlen.

Wann ist eine homöoopathische Behandlung zu empfehlen?

Homöopathie - was ist das?

Homöopathie beruht auf der 200 Jahre alten Erkenntnis, dass sich "Ähnliches mit Ähnlichem" heilen lässt, und zwar mit Arzneiwirkstoffen in winziger Dosierung. Die Grundlagen der Homöopathie legte der deutsche Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843).

Hinter der Homöopathie steht ein eigenes Verständnis von Krankheit und Heilung. Wichtigste Aussage: Es geht nicht nur um bestimmte Symptome, sondern um den ganzen Menschen. Dementsprechend orientiert sich die Verordnung homöopathischer Arzneimittel nicht nur an der Diagnose, sondern insbesondere an der spezifischen Symptomatik des individuellen Patienten. Sie nimmt den Patienten sehr persönlich und individuell in den Blick.

Der homöopathisch tätige Arzt wird das passende homöopathische Mittel verschreiben, das im Körper einen Selbstheilungsprozess in Gang setzt und in der Lage ist, das gesamte menschliche Befinden zu ändern.

Und so läuft eine homöopathische Behandlung ab

In einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten erhebt der homöopathische Arzt alle Informationen, die er für die Auswahl des homöopathischen Mittels benötigt.

Im Unterschied zur Schulmedizin steht bei der homöopathischen Medizin der gesamte Mensch im Blickpunkt. Und so werden bei der Erstanamnese auch Fragen nach früheren Erkrankungen, nach Erkrankungen in der Familie, dem familiären und beruflichen Umfeld, nach dem seelischen Befinden und vieles mehr gestellt.

Im Verlauf der Anamnese entsteht ein umfassendes Bild des Patienten, welches für die Wahl des individuell passenden homöopathischen Einzelmittels bestimmend wird. In der anschließenden homöopathischen Analyse werden die Befunde analysiert und die Symptome gewichtet.

Erst danach erfolgt die Auswahl des homöopathischen Mittels. Diesen Arbeitsschritt nennt man Repertorisation. In einem Symptomenlexikon, dem Repertorium, in dem die zugehörigen Arzneimittel aufgelistet sind, wird das Mittel herausgesucht, das in seinem Arzneimittelbild die größte Ähnlichkeit zu den Symptomen des Patienten aufweist. 

Homöopathie - Möglichkeit und Grenzen 

Homöopathie ist bei allen Krankheiten einsetzbar, die keiner chirurgischen oder intensiv-medizinischen Behandlung bedürfen. Dauerhafte Ausfälle von Körperfunktionen (zum Beispiel Insulinmangel) kann ein homöopathisches Mittel nicht ersetzen. Auch wenn Organe, Knochen oder Gewebe dauerhaft geschädigt sind, können homöopathische Mittel nicht heilen. Helfen können sie aber auch in solchen Fällen (Milderung der Begleiterscheinungen dieser Schäden).

Solange der Organismus jedoch zu einer Reaktion auf die Arznei fähig ist, kann ein homöopathisches Mittel heilen. Die Homöopathie kann bei vielen chronischen Erkrankungen wirksam sein, zum Beispiel bei

  • psychovegetativen Störungen wie Schlafstörungen, Ängsten oder Depressionen,
  • funktionellen Erkrankungen wie Migräne, Menstruationsstörungen sowie hoher oder niedriger Blutdruck,
  • allergischen Erkrankungen, etwa Heuschnupfen, Ekzeme, Neurodermitis oder Asthma bronchiale,
  • rheumatischen und entzündlichen Erkrankungen, soweit sie noch nicht zu Organveränderungen geführt haben, wie Nebenhöhleninfekte,
  • Blasenentzündungen und entzündliche Darmerkrankungen.