Diese Website verwendet Cookies, die für die Funktionalität der Site notwendig sind. Wenn Sie mehr über die genutzten Cookies erfahren möchten, lesen Sie sich bitte unsere Ausführungen zu Cookies in unserer Datenschutzerklärung durch.

Indem Sie dieses Banner schließen, die Seite nach unten scrollen, einen Link anklicken oder Ihre Recherche auf andere Weise fortsetzen, erklären Sie sich mit dem Gebrauch von Cookies auf unserer Site einverstanden.

Waldarbeit 

Waldarbeit ist oftmals schwer und gefährlich. Sie ist daher nur von fachkundigen Personen auszuführen.
Männer gehen in den Wald mit Werkzeug und Motorsäge

Wo sonst treten so viele Gefährdungen für die Gesundheit auf:

  • Witterungseinflüsse wie Hitze, Kälte, Regen, Schnee und Wind
  • Gefährdung durch Stolpern, Rutschen und Stürzen im natürlichen Gelände
  • gefährliche Arbeiten mit Werkzeugen und Maschinen
  • hohe Massen und frei werdende Energie insbesondere von fallenden Bäumen
  • Gefährdungen durch Baumteile (Herabfallen, Zurückschleudern, Aufreißen)
  • ständig wechselnde Bedingungen an den Arbeitsorten


Forstunfälle lassen sich vermeiden,

  • wenn Sie körperlich und geistig fit sind,
  • wenn Sie sich gut aus- und fortbilden,
  • wenn Sie sich nicht an die auftretenden Gefährdungen gewöhnen, sondern sie im Blick behalten und konsequent fachkundig und sicher arbeiten,
  • wenn Sie sich angemessen Zeit für überlegtes Handeln nehmen,
  • wenn Sie darauf verzichten, zu improvisieren und dabei Ihren Mut beweisen bzw. sich selbst überschätzen, weil es bislang gut gegangen ist.


Regeln beachten

Die Unfallverhütungsvorschriften (VSG) beruhen auf Erfahrungen aus Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Sie tragen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz der arbeitenden Menschen bei. Die Unfallverhütungsvorschriften sind keine Empfehlungen; sie haben Gesetzeskraft.

Ein erhöhtes Unfallrisiko besteht bei fehlender Eignung (Fachkunde). 
Unabhängig von Nachweisdokumenten zur Fachkunde ist die Eignung insbesondere bei neuen Mitarbeitenden praktisch bei der Arbeit zu kontrollieren. Fallen unzulässige Arbeitsweisen auf bzw. sind Fachkundemängel zu erkennen, ist eine anlassbezogene Unterweisung durchzuführen. Dabei sind die Mitarbeitenden über Gefährdungen und Maßnahmen zur Reduzierung des Unfallrisikos wirksam zu unterrichten.

Die vorgeschriebene, mindestens einmal jährliche angemessen Unterweisung aller Mitarbeitenden ist davon unabhängig zu beachten.

Machen Sie sich und Ihren Mitarbeitenden die Gefährdungen immer wieder bewusst und treffen Sie konsequent die erforderlichen Maßnahmen.

FAQ