Die seilunterstützte Fällung im Forst verringert das Unfallrisiko immens. Wie sie funktioniert, demonstrierte die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) auf der 15. Wermsdorfer Regionaltagung in Sachsen anschaulich.
Die SVLFG stellte an einer von insgesamt fünf Stationen gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst die seilunterstützte Fällung vor. Dieses Verfahren gewinnt insbesondere bei schwierigen Fällungen, zum Beispiel in Hanglagen, im Schadholz oder im Bereich von Verkehrswegen, zunehmend an Bedeutung. Hierzu können klassische Forstseilwinden oder – je nach erforderlicher Zugkraft – auch eine Spillwinde genutzt werden. Um die notwendige Zugkraft abzuschätzen, dient die sogenannte Calmbacher Hilfstabelle. Durch den gezielten Einsatz dieser Forstseiltechnik können Unfallgefährdungen deutlich reduziert und die Fällrichtung besser beeinflusst werden.
An der Veranstaltung nahmen 170 Personen teil. Dazu zählten private und kommunale Waldbesitzer, Behörden- und Verbändevertreter sowie Fachkräfte des Forstbereiches.
Die SVLFG möchte durch ihre Teilnahme an solchen praxisorientierten Formaten Impulse für die weiterführende Beratung in den Revieren geben und den Wissenstransfer im Arbeitsschutz fördern.
Informationen, Seminarangebote und Broschüren finden sich auf www.svlfg.de/forst.