Leistungen der Unfallversicherung

Wir erhalten Ihre Arbeits- und Erwerbsfähigkeit

Sollten Sie dennoch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit erleiden, sorgen wir für eine schnelle und umfassende Heilbehandlung. Bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen kümmern wir uns auch um die soziale Wiedereingliederung, falls notwendig ein Leben lang. Mit finanziellen Leistungen sichern wir Ihren Lebensunterhalt ab.


Patient bei der Beratung

Ein Antrag ist in der Regel nicht erforderlich, da wir selbstständig tätig werden, nachdem Ihre Unfallanzeige oder Verdachtsanzeige auf eine Berufskrankheit bei uns eingegangen ist..

Was ist versichert?

Arbeitsunfälle sind Unfälle, die Ihnen als Versicherter im Zusammenhang mit einer versicherten Tätigkeit passieren. Das bedeutet, dass die versicherte Tätigkeit Ursache für den Unfall sein muss.

Versichert sind Sie grundsätzlich bei allen betrieblichen Tätigkeiten. Dazu gehören auch die Wege, wenn Sie im Interesse des Betriebes unterwegs sind Zum Beispiel, wenn Sie Düngemittel abholen oder wenn Sie auf dem Weg zur Ernte sind. Das sind so genannte Betriebswege. Nicht dazu zählen Tätigkeiten, die Sie ausschließlich zu privaten Zwecken vornehmen, zum Beispiel wenn Sie Ihren Weg für private Einkäufe unterbrechen.

Versicherungsschutz genießen Sie auch, wenn Sie ein Arbeitsgerät oder eine Schutzausrüstung erstmalig beschaffen, verwahren, befördern, instandhalten und erneuern. Hierbei müssen Sie jedoch auf Anweisung des Unternehmers handeln.

Auf dem unmittelbaren Weg von und zur Arbeitsstätte sind Sie ebenfalls versichert. Wenn Sie den unmittelbaren Weg verlassen, um Ihr Kind wegen Ihrer beruflichen Tätigkeit betreuen zu lassen, ändert dies nichts an Ihrem Versicherungsschutz. 

Eine Berufskrankheit ist eine Erkrankung, die in der Berufskrankheiten-Verordnung des Bundes aufgeführt ist und die durch eine versicherte Tätigkeit verursacht wurde.

Hierbei wird deutlich, dass nicht jede Erkrankung im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit eine Berufskrankheit ist. Unter bestimmten Voraussetzungen werden im Einzelfall aber auch andere Erkrankungen wie eine Berufskrankheit entschädigt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Erkrankung nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch die versicherte Tätigkeit verursacht, aber noch nicht in die Berufskrankheiten-Verordnung aufgenommen wurde. 

Was ist versichert?

Arbeitsunfälle sind Unfälle, die Ihnen als Versicherter im Zusammenhang mit einer versicherten Tätigkeit passieren. Das bedeutet, dass die versicherte Tätigkeit Ursache für den Unfall sein muss.

Versichert sind Sie grundsätzlich bei allen betrieblichen Tätigkeiten. Dazu gehören auch die Wege, wenn Sie im Interesse des Betriebes unterwegs sind Zum Beispiel, wenn Sie Düngemittel abholen oder wenn Sie auf dem Weg zur Ernte sind. Das sind so genannte Betriebswege. Nicht dazu zählen Tätigkeiten, die Sie ausschließlich zu privaten Zwecken vornehmen, zum Beispiel wenn Sie Ihren Weg für private Einkäufe unterbrechen.

Versicherungsschutz genießen Sie auch, wenn Sie ein Arbeitsgerät oder eine Schutzausrüstung erstmalig beschaffen, verwahren, befördern, instandhalten und erneuern. Hierbei müssen Sie jedoch auf Anweisung des Unternehmers handeln.

Auf dem unmittelbaren Weg von und zur Arbeitsstätte sind Sie ebenfalls versichert. Wenn Sie den unmittelbaren Weg verlassen, um Ihr Kind wegen Ihrer beruflichen Tätigkeit betreuen zu lassen, ändert dies nichts an Ihrem Versicherungsschutz. 

Eine Berufskrankheit ist eine Erkrankung, die in der Berufskrankheiten-Verordnung des Bundes aufgeführt ist und die durch eine versicherte Tätigkeit verursacht wurde.

Hierbei wird deutlich, dass nicht jede Erkrankung im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit eine Berufskrankheit ist. Unter bestimmten Voraussetzungen werden im Einzelfall aber auch andere Erkrankungen wie eine Berufskrankheit entschädigt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Erkrankung nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch die versicherte Tätigkeit verursacht, aber noch nicht in die Berufskrankheiten-Verordnung aufgenommen wurde. 

Was tun bei einem Arbeitsunfall?

Video abspielen:
Quelle: DGUV

Was müssen Sie tun, wenn Sie einen Arbeitsunfall erleiden? Wer hilft Ihnen und wie geht es nach dem Unfall weiter? Diese Fragen werden beispielhaft im Video erklärt.

Unfall zeitnah melden

Sofern der Unfall zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder zum Tod geführt hat, bitten wir Sie, uns die Unfallmeldung so schnell wie möglich zu übersenden. 

Die Elektronische Unfallanzeige bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Daten online zu übermitteln. Selbstverständlich geschieht dies – entsprechend den Bestimmungen zum Datenschutz – verschlüsselt. 

Sollten Sie uns die Unfallanzeige per Post zusenden wollen, können Sie diese hier runterladen. Nach dem Ausfüllen ist diese umgehend an folgende Adresse zu senden:

SVLFG
34105 Kassel

Unternehmen die am 31.12.2012 bei der früheren Gartenbau-BG versichert waren und die seitdem der Geschäftsstelle Gartenbau zugewiesen sind, können neben der elektronischen Unfallanzeige die Unfallmeldung wie gewohnt mit den vorhandenen Zugangsdaten über das Extranet abgeben.

Der Durchgangsarzt

Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall, bei dem mit einer Arbeitsunfähigkeit zu rechnen ist, sollten Sie sich unbedingt einem sogenannten Durchgangsarzt (D-Arzt) vorstellen.

Durchgangsärzte sind in der Regel als Chirurgen oder Orthopäden niedergelassen oder als solche an einer Klinik tätig. Sie verfügen über eine unfallmedizinische Ausbildung und besondere Erfahrungen auf diesem Gebiet. Hierdurch soll zusammen mit der Berufsgenossenschaft eine optimale medizinische Betreuung sichergestellt werden. Bei komplizierteren Verletzungen kann eine Verlegung in eine berufsgenossenschaftliche Unfallklinik oder ein anderes geeignetes Krankenhaus erfolgen.

Die Gesundheitskarte müssen Sie beim Besuch des D-Artzes wegen eines Arbeitsunfalles nicht vorlegen. Die Behandlungskosten übernimmt die Berufsgenossenschaft.

Bundesweit sind über 3.500 niedergelassene und an Kliniken tätige Ärzte vertraglich in das D-Arzt-Verfahren eingebunden. Hier finden Sie den Durchgangsarzt in Ihrer Nähe.

Die Beiträge zur LBG sind gut angelegt. Die LBG hat uns immer sofort und problemlos geholfen.

Herbert O., der nach einem Sturz von der Jagdkanzel trotz teilweiser Querschnittslähmung wieder laufen kann

Wer hilft bei Verdacht auf eine Berufskrankheit?

Zunächst sollten Sie den Haus-, Betriebs- oder Facharzt aufsuchen. Dieser klärt die Symptome ab und nimmt eine erste Einschätzung zu den möglichen Krankheitsursachen vor. Ist er der Meinung, dass es sich um eine Berufskrankheit handeln könnte, meldet er dies mit der "BK-Verdachtsanzeige“ an die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft.

Sie können sich auch selbst formlos an Ihre Berufsgenossenschaft wenden. Auch die Krankenkassen können eine mögliche Berufskrankheit melden.

Ist die Meldung eingegangen wendet sich die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft an den Erkrankten, um den Sachverhalt zu ermitteln. Dazu gehören die Krankengeschichte und als besonders wichtiger Aspekt die Bedingungen am Arbeitsplatz. Anschließend wird die Berufsgenossenschaft prüfen, ob die Erkrankung tatsächlich von den Arbeitsbedingungen verursacht wurde. Dazu können auch fachärztliche Gutachten in Auftrag gegeben werden.

Über das Ergebnis der Prüfung werden die Betroffenen so bald wie möglich informiert. Allerdings nehmen die Ermittlungen, insbesondere zu den Verhältnissen am Arbeitsplatz, oft viel Zeit in Anspruch.

Liegt im Ergebnis eine Berufskrankheit vor, ist es unser vorrangiges Ziel, mit allen geeigneten Mitteln die Krankheit zu heilen. Sofern dies nicht möglich ist, gilt es, die Krankheit zu lindern und eine Verschlimmerung zu vermeiden. Wir bieten dazu eine breite Palette von Leistungen - von der medizinischen Versorgung bis hin zur beruflichen Wiedereingliederung und Geldleistungen. 

Aktuell sind in der Liste der anerkennungsfähigen Berufskrankheiten 80 Berufskrankheiten aufgeführt (Anlage 1 zur Berufskrankheiten-Verordnung).

Die erste Liste wurde im Jahr 1925 erstellt und wird seitdem entsprechend dem wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt ergänzt.