Vorsorgen auch für den Fall der Pflege
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Beitrag Pflegekasse

Der Beitrag zur Pflegeversicherung wird für landwirtschaftliche Unternehmer und mitarbeitende Familienangehörige in Form eines Zuschlages auf den Krankenversicherungsbeitrag erhoben.

Für kinderlose landwirtschaftliche Unternehmer und mitarbeitende Familienangehörige - die das 23. Lebensjahr vollendet haben und nach dem 31. Dezember 1939 geboren sind - ist ein erhöhter Zuschlag zu entrichten. Die Höhe des Zuschlages ergibt sich aus dem Verhältnis der allgemeinen Beitragssätze zur Pflege- und Krankenversicherung, erhöht um das Verhältnis der allgemeinen Beitragssätze zur Pflegeversicherung für Kinderlose und Eltern.

Bei den in der Krankenversicherung freiwillig Versicherten, die Pflichtmitglied der Pflegekasse sind, den Rentenantragstellern, Rentnern und sonstigen über 65-jährigen Versicherten sowie Studenten wird der Beitrag zur Pflegeversicherung nach einem Vom-Hundert-Satz des beitragspflichtigen Einkommens berechnet. Ab 01.01.2017 beträgt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bundesweit 2,55 % der beitragspflichtigen Einnahmen, für kinderlose Versicherte, die das 23. Lebensjahr vollendet haben oder nach dem 31. Dezember 1939 geboren sind, 2,80 %.

Für die freiwillig Versicherten gilt die Besonderheit, dass bei der Berechnung des Pflegeversicherungsbeitrags nicht das tatsächlich nachgewiesene beitragspflichtige Einkommen zu Grunde gelegt wird, sondern bei Einstufung in die Beitragsklasse 02 bis 19 beitragspflichtige Einnahmen in Höhe des Mittelwertes der jeweiligen Beitragsklasse, in Beitragsklasse 01 in Höhe des dritten Teils der monatlichen Bezugsgröße (2017 = 991,67 Euro) und in Beitragsklasse 20 in Höhe der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze (2017 = 4.350,00 Euro) gelten.

Für pflichtversicherte Studenten gilt als beitragspflichtige Einnahme der monatliche Bedarfssatz nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) für Studenten, die nicht bei ihren Eltern wohnen (seit 01.08.2016 monatlich 649,00 Euro).

Für Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit oder Pflege Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben, ist der Beitrag zur Pflegeversicherung nur zur Hälfte zu erheben. Der Zuschlag für Kinderlose ist jedoch in voller Höhe vom Versicherten zu tragen.

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