Vertragspartner der Landwirtschaftlichen Krankenkasse

Gemeinsam unterwegs für eine gute und effiziente Versorgung Ihrer Patienten und unserer Versicherten

Als Leistungspartner der Landwirtschaftlichen Krankenkasse finden Sie hier Informationen speziell für alle vertragsrelevanten Inhalte.

Hilfsmittel

Kooperation mit der Knappschaft

Wir haben mit der KNAPPSCHAFT eine umfassende partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Hilfsmittelversorgung vereinbart. Damit wird eine weitestgehende Synchronisierung der Hilfsmittelverträge angestrebt. Die Kooperation erstreckt sich auf alle Vertragsarten, Regionen, Produktgruppen und Versorgungsbereiche der Hilfsmittelversorgung.

So kann uns die KNAPPSCHAFT bei Vertragsverhandlungen umfassend vertreten und den Vertrag in unserem Namen abschließen.

Leistungserbringer und deren Zusammenschlüsse können durch diese Kooperation einheitliche Vereinbarungen erreichen.

Für die laufende Umsetzung der Vereinbarung ist bei der Knappschaft Herr Stodt vom Dezernat I.4 in Bochum der fachlich zuständige Ansprechpartner.

Vertragsabsichten

Sie sind Mitarbeiter eines Sanitätshauses, Medizintechniker oder Hörgeräteakustiker? Dann sind Sie auf dieser Seite herzlich willkommen.

HAUSNOTRUFSYSTEME

Die Verträge zur Versorgung mit Hausnotrufsystemen und zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln werden federführend vom GKV-Spitzenverband betreut. Wenn Sie einem dieser Verträge beitreten möchten, wenden Sie sich bitte direkt an den GKV-Spitzenverband.

Im Folgenden können Sie sich über aktuelle Vertragsabsichten der Landwirtschaftlichen Krankenkasse informieren.

Lagerverwaltungssystem MIP-Orthopädie

Für die Verwaltung (u. a. Neuverkauf, Wiedereinsatz, Einlagerung, Reservierung, Reparatur, Rückkauf, Nachrüstung, Zurüstung und Aussonderung) der wiedereinsetzbaren Hilfsmittel/Pflegehilfsmittel im Eigentum der LKK bzw. LPK ist das Lagerverwaltungssystem „MIP-Orthopädie" der

Firma medicomp
Gesellschaft für neue Medien und Computer mbH
Hoheloogstr. 14
67065 Ludwigshafen

Telefon: 0621 671782-0, Telefax: 0621 671782-95
E-Mail: medicomp@medicomp.de

zu nutzen.

Das Verfahren und die Handhabung des Systems sind in den "Allgemeinen Hinweisen" zum Lagerverwaltungssystem MIP-Orthopädie, der "Verfahrensbeschreibung Lagerverwaltung MIP-Orthopädie" und der "MIP-Nutzerordnung" beschrieben:

Heilmittel

Heilmittel-Richtlinie für Ärzte

In der Heilmittel-Richtlinie für Ärzte sind alle Heilmittel verzeichnet, die Vertragsärzte zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen können.

Die Entscheidung, welche Heilmittel in die Richtlinie aufgenommen werden, trifft der G-BA nach eingehender Prüfung. Heilmittel, die nicht dieser Richtlinie entsprechen, können nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden. 

Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte

Der G-BA hat erstmalig eine Richtlinie zur Verordnung von Heilmitteln durch Vertragszahnärzte beschlossen.

Sie regelt die verordnungsfähigen Maßnahmen der Physiotherapie und physikalischen Therapie sowie Sprech- und Sprachtherapie zur Behandlung krankheitsbedingter struktureller bzw. funktioneller Schädigungen des Mund- und Kieferbereiches. Andere Heilmittel können durch einen Vertragszahnarzt nicht verordnet werden. 

Genehmigungsverfahren bei Verordnung von Heilmitteln durch Ärzte und Zahnärzte

Genehmigungsverzicht für Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls

Nach § 8 Abs. 4 Heilmittel-Richtlinie und § 7 Abs. 4 HeilM-RL ZÄ sind Verordnungen außerhalb des Regelfalls vom Vertragsarzt oder Vertragszahnarzt auf dem Verordnungsvordruck besonders medizinisch zu begründen.

Begründungspflichtige Verordnungen sind der Krankenkasse zur Genehmigung vorzulegen. Wird die Verordnung bei der Krankenkasse vorgelegt, übernimmt sie die Kosten für die verordneten Heilmittel bis zum Zugang der Entscheidung über den Genehmigungsantrag. Im Falle einer Ablehnung endet die Kostenübernahme mit dem Tag des Zugangs des ablehnenden Bescheides.

Verzichtet eine Krankenkasse auf ein Genehmigungsverfahren für Verordnungen außerhalb des Regelfalls, entspricht dies einer Genehmigung. Die Krankenkasse ist verpflichtet, die Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen über den Genehmigungsverzicht zu informieren.

Die LKK verzichtet bis auf Widerruf bundesweit einheitlich auf das Genehmigungsverfahren.

Patienten oder Heilmittelerbringer müssen Verordnungen außerhalb des Regelfalls der LKK nicht mehr zur Genehmigung vorlegen. Damit können die Heilmittelerbringer die von ihnen gemäß vertragsärztlicher oder vertragszahnärztlicher Verordnung erbrachten Leistungen ohne vorherige Genehmigung mit der landwirtschaftlichen Krankenkasse abrechnen.

Die Kassenärztliche sowie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung wurden über den Genehmigungsverzicht entsprechend informiert.

Zulassungsvoraussetzungen

Jeder Anbieter von Heilmitteln bedarf einer Zulassung nach § 124 SGB V, um gesetzlich Versicherte versorgen zu dürfen.

Die Anbieter müssen

  • die für die Leistungserbringung erforderliche Ausbildung sowie eine entsprechende zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigende Erlaubnis oder einen vergleichbaren akademischen Abschluss besitzen,
  • über eine Praxisausstattung verfügen, die eine zweckmäßige und wirtschaftliche Leistungserbringung gewährleistet, und
  • die für die Versorgung mit Heilmitteln geltenden Verträge nach §§125 und 125a SGB V anerkennen.

Zulassung durch Arbeitsgemeinschaften (ARGE) auf regionaler Ebene

Ab dem 01.09.2019 erfolgt das Zulassungsverfahren einheitlich und kassenartenübergreifend durch Arbeitsgemeinschaften der Krankenkassen und Ersatzkassen auf regionaler Ebene. Diese Änderung ergibt sich durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).

Der GKV-Spitzenverband stellt auf seiner Internetseite eine Übersicht mit den zuständigen Stellen für jedes Bundesland und jeden Heilmittelbereich bereit.

Verträge

Mann unterzeichnet einen Vertrag

Die Krankenkassen schließen mit den Berufsverbänden der Leistungserbringer Rahmenverträge ab. Geregelt werden Einzelheiten der Versorgung mit Heilmitteln sowie Preise, Abrechnung und Fortbildungen. Die LKK schließt im Heilmittelbereich bundesweit geltende Verträge.

Was ändert sich mit dem TSVG für Heilmittel­erbringer?


Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ist am 11. Mai 2019 mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten. Mit dem neuen Gesetz sind tiefgreifende Änderungen des Heilmittelbereiches verbunden. Es gehen viele regionale Zuständigkeiten auf den Spitzenverband Bund (GKV-SV) über. So erfolgt zukünftig der Abschluss der Versorgungs- und Vergütungsvereinbarungen über den GKV-SV.

Ab dem 1. Juli 2019 gelten für alle Krankenkassen bundeseinheitliche Höchstpreise. Diese ersetzen die bereits vertraglich vereinbarten Vergütungen der LKK. Alle anderen vertraglichen Regelungen (Abrechnungsregelungen, Vertragsinhalte etc.) gelten zunächst weiter.

Der GKV-SV hat die bundesweit geltenden Heilmittelpreise auf seiner Internetseite veröffentlicht. 

Vergütungsvereinbarungen der LKK mit den Preisen nach § 125b SGB V