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Totholz: Besondere Gefahr für Jäger

02.12.2019

Kronentotholz einer absterbenden Buche. Foto: SVLFG
Die Gefahr, in Wäldern von herabfallendem Totholz oder umstürzenden Bäumen getroffen zu werden, ist deutlich erhöht. Jäger sind besonders gefährdet.


Hitze, Dürre und Schädlingsbefall haben in den letzten Jahren die Wälder stark geschädigt. Teilweise sind ganze Waldgebiete abgängig oder bereits abgestorben. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau empfiehlt jedem Jagdausübungsberechtigten, bei der Planung und Durchführung von Jagden, insbesondere bei Gesellschafts- und Bewegungsjagden, die Situation vor Ort genauestens zu beurteilen und entsprechend zu handeln. Um die Gefahr zu reduzieren, sollte folgendes berücksichtigt werden:

  • Laubholzbestände stellen eine höhere Gefahr dar als Nadelholzbestände
  • Ansitzeinrichtungen nicht in Bereichen von abgängigen Bäumen aufstellen oder nutzen
  • Gefährdung eventuell eingesetzter Treiber berücksichtigen
  • Besonders geschädigte Bereiche von der Jagd ausnehmen
  • Ergebnis der Risikobewertung an die Begehungsscheininhaber weitergeben
  • Keine Jagd bei Wind, Schnee- oder Eislast