Risiko Corona - was tun, um sich zu schützen?

In Deutschland breitet sich das Coronavirus weiter aus. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau gibt Tipps, wie sich jeder schützen kann. 

Soziale Kontakte einschränken

Grafik - Corona - Was bewirkt Abstand 
Soziale Kontakte meiden - das ist zur Zeit die wichtigste Maßnahme, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts Pof. Lothar H. Wieler in einem Interview erklärte, sei  es jetzt das wichtigste Ziel in Deutschland, die Weiterverbreitung des Coronavirus verlangsamen. 


Die gesamte Bevölkerung ist aufgerufen, sich zu informieren und möglichst so zu handeln, dass das Virus unter Kontrolle bleiben kann. Eine weitere schnelle Ausbreitung des Virus in Deutschland kann nur verhindert werden, wenn soziale Kontakte so weit wie möglich eingeschränkt werden. 

Das ist unbedingt zu beachten:

  • Menschenansammlungen meiden
  • Abstand zu anderen Personen halten (1 bis 2 Meter)
  • möglichst oft die Hände mit Wasser und Seife waschen
  • Kontakt der Hände mit Mund, Nase und Augen vermeiden
  • Husten und Niesen nur in die Armbeuge, nicht in die Hände
  • auf Händeschütteln verzichten
  • bei Symptomen wie Husten oder Fieber unbedingt zu Hause zu bleiben
  • bei Fieber, Husten und Atembeschwerden zunächst telefonischen Kontakt zum Arzt aufnehmen

Zum Coronavirus

Foto: Lightspring/Shutterstock.com

Coronaviren können beim Menschen verschiedene Krankheiten auslösen – von der einfachen Erkältung bis zu schweren Atemwegsinfektionen oder Lungenentzündungen. Patienten mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. 


Einen Impfstoff gegen das Virus gibt es zwar noch nicht, aber Prof. Dr. Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Stuttgart, zeigte sich in einem Interview zuversichtlich: „Mit jedem Tag, mit jeder Woche steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Therapeutikum zur Verfügung steht.“ Aktuell werden Infektionen so therapiert, dass die Symptome nach der Schwere des Krankheitsbildes optimal behandelt werden. In den meisten Fällen klingen die Symptome aber von alleine wieder ab.  

HINWEIS ZU UNSEREN BERATUNGSSTELLEN UND STANDORTEN

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, auch zu Ihrem eigenen Schutz, von einem Besuch unserer Beratungsstellen abzusehen. Sie erhalten alle erforderlichen Leistungen weiterhin wie gewohnt. Nutzen Sie bevorzugt die Beratung über das Telefon, über E-Mail oder per Post. In dringenden Einzelfällen sind Vororttermine nach vorheriger telefonischer Absprache möglich

Verlauf und Meldekette

Wie wird das Virus übertragen?

Mittlerweile gilt als gesichert, dass Corona über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen wird. Daher sollten die Hygienemaßnahmen eingehalten werden, die auch bei der Influenza, also der echten Grippe empfohlen werden



Wie gefährlich ist das Virus?

Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich hoch sein. Die Gefährdung durch eine 'Infektion variiert von Region zu Region.

Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Was tun bei Verdacht?

Beim Verdacht auf eine Infektion sollten sich die Betroffenen nicht in das Wartezimmer eines Arztes setzen, sondern telefonisch Kontakt aufnehmen, um sich zu Hause untersuchen zu lassen.



WÄHLEN SIE DIE 116 117

Wenden Sie sich an die Gesundheitsämter oder wählen Sie die Notrufnummer 116 117. Dort vermittelt der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung rund um die Uhr ärztliche Hilfe!

Wer zahlt den Test auf Corona?

Bei Verdacht auf eine Infektion übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Test. Die Entscheidung, ob ein Patient getestet werden soll, obliegt den Ärzten.