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Sie sind hier: Leistung Leistungen der Alterssicherung Rehabilitation

Antragstellung, sozialmedizinische Beratung/ Begutachtung und weiterer Ablauf

Antragstellung

Leistungen zur Rehabilitation müssen bei der landwirtschaftliche Alterskasse beantragt werden.

Wer Leistungen zur medizinischen Rehabilitation zu einem für ihn aus betriebswirtschaftlicher oder sonstiger Sicht bestimmten Termin erhalten möchte, sollte den Antrag frühzeitig stellen. Dies gilt insbesondere, wenn von der landwirtschaftlichen Alterskasse zugleich Betriebs- oder Haushaltshilfe gestellt werden soll.

Das Antragsformular ist unter Rehabilitation LAK oder bei der landwirtschaftlichen Alterskasse erhältlich.

Neben der landwirtschaftlichen Alterskasse sind auch andere öffentliche Stellen, wie Krankenkassen, Versicherungsämter oder die Wohnsitzgemeinde befugt, Anträge entgegenzunehmen. Der dort aufgenommenen Antrag wird dann an die Alterskasse weitergegeben.

Das Antragsformular enthält einen medizinischen Teil (den ärztlichen Befundbericht), der vom behandelnden Arzt ausgefüllt werden muss. Der ärztliche Befundbericht ist unter Rehabilitation LAK oder bei der landwirtschaftlichen Alterskasse erhältlich.

Beratung/ Begutachtung

Reicht dieser für eine Entscheidung über den Antrag nicht aus, wird die landwirtschaftliche Alterskasse die Beratung/ Begutachtung durch einen Facharzt veranlassen. Die Beratung/ Begutachtung erfolgt in der Regel nach Aktenlage, also auf  Grundlage des Antrags und des ärztlichen Befundberichts.

In besonderen Fällen kann auch eine persönliche Begutachtung in Form einer körperlichen Untersuchung erforderlich werden. In einem solchen Fall werden von der Alterskasse in der Regel drei geeignete Gutachter in Wohnortnähe vorgeschlagen. Für die Beratungen/Begutachtungen gelten durch die „Leitlinie zur sozialmedizinischen Begutachtung im Bereich der medizinischen Rehabilitation der Alterssicherung der Landwirte“ bundeseinheitliche Rahmenbedingungen.

Das Ergebnis der Beratung/Begutachtung ist wesentliche Grundlage für die Entscheidung über den Leistungsantrag.

Im Rahmen der Antragsprüfung und Beratung/Begutachtung wird (unabhängig von der Entscheidung über den Antrag) auch untersucht, ob Anhaltspunkte für andere/weitere Teilhabebedarfe (ggf. auch eines anderen Rehabilitationsträgers) erkennbar sind.

Bearbeitungsfristen

Die LAK muss ihre Zuständigkeit für Anträge auf medizinische Rehabilitationsleistungen innerhalb von 14 Tagen nach Antragseingang prüfen. Ist sie nicht zuständig, hat sie den Antrag unverzüglich an den zuständigen Rehabilitationsträger weiterzuleiten.

Bei vorliegender Zuständigkeit hat die LAK auch bei der Bearbeitung von Anträgen auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation vom Gesetz vorgegebene Bearbeitungsfristen einzuhalten. Ist zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen ein Gutachten durch einen Beratungsarzt nicht erforderlich, muss die LAK grundsätzlich innerhalb von drei Wochen nach Eingang der antragsbegründenden Unterlagen entscheiden. Holt sie ein Gutachten ein, muss die Entscheidung innerhalb von zwei Wochen nach Vorliegen des Gutachtens getroffen werden.

Wird über den Rehabilitationsantrag nicht innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der antragsbegründenden Unterlagen entschieden und erfolgt keine begründete Mitteilung in Hinsicht auf diese Fristüberschreitung, gilt der Antrag als genehmigt.

Weiterer Ablauf

Nach Prüfung der versicherungsrechtlichen und medizinischen Voraussetzungen wird die landwirtschaftliche Alterskasse über die Leistung entscheiden.

Im Falle einer Bewilligung werden die bei der landwirtschaftlichen Alterskasse vorhandenen medizinischen Unterlagen der Rehabilitationseinrichtung übersandt. Diese legt dann - gegebenenfalls in Abstimmung mit der landwirtschaftlichen Alterskasse - den Termin für die Rehabilitationsmaßnahme fest.

Nach Durchführung der Heilbehandlung wird der Entlassungsbericht neben der landwirtschaftlichen Alterskasse – nach entsprechender Zustimmung - dem Hausarzt zugestellt, der eventuell notwendige weitere Behandlungsschritte zur Sicherung des während der Rehabilitationsleistung erzielten Behandlungserfolgs einleiten wird.

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