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Umlageverfahren U1/U2

Die Landwirtschaftliche Krankenkasse ist keine Umlagekasse i. S. d. Aufwendungsausgleichs-
gesetzes (AAG) für die Umlagen (U1/U 2). Das bedeutet, die Landwirtschaftliche Krankenkasse erstattet keine Aufwendungen des Arbeitgebers für Zeiten der Entgeltfortzahlung, weder für die Dauer einer Arbeitsunfähigkeit (U1-Verfahren) noch während der Mutterschutzfristen (U2-Verfahren).

Sofern es sich um einen umlagepflichtigen Betrieb handelt, sind die Umlagebeiträge U1 und U2 (zum Beispiel für bei der Landwirtschaftliche Krankenkasse versicherte landwirtschaftliche Unternehmer mit Nebenbeschäftigung) an eine wählbare Krankenkasse abzuführen. Diese Kasse ist dann auch für die Erstattung der Arbeitgeberaufwendungen im Falle von Krankheit oder Mutterschaft zuständig.

Besonderheit bei mitarbeitenden Familienangehörigen

Bitte beachten Sie, dass die Regelungen des Aufwendungsausgleichsgesetzes für bei der Landwirtschaftlichen Krankenkasse pflichtversicherte mitarbeitende Familienangehörige von landwirtschaftlichen Unternehmern grundsätzlich nicht anzuwenden sind. Umlagebeiträge (U1/U2) für pflichtversicherte mitarbeitende Familienangehörige sind weder an die Landwirtschaftliche Krankenkasse noch an eine der wählbaren Krankenkassen abzuführen. Es besteht insofern auch kein Erstattungsanspruch.

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