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Maschinelles Meldeverfahren

Der Gesetzgeber verpflichtet alle gesetzlichen Krankenkassen als Einzugsstellen der Gesamtsozialversicherungsbeiträge zur Anwendung eines einheitlichen Meldeverfahrens im Rahmen der Datenerfassungs- und übermittlungsverordnung (DEÜV).

Die Umsetzung des Meldeverfahrens basiert auf dem Wege des elektronischen Datentransfers zwischen Arbeitgeber und Krankenkasse.

Wie alle anderen Arbeitgeber sind auch die landwirtschaftlichen Unternehmer verpflichtet, die für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigungsverhältnisse ihrer Beschäftigten notwendigen Meldungen (Meldung zur Sozialversicherung) per elektronischer Datenübermittlung an die jeweils zuständige Einzugsstelle abzugeben. Sofern die Datenübermittlung nicht bereits von einer Lohnabrechnungsstelle bzw. Steuerberater veranlasst oder durch die im Betrieb verwendete Abrechnungssoftware automatisch angestoßen wird, ist die Übermittlung auch mittels der Anwendung sv.net möglich. Unter diesem Link erhalten Sie auch weitere Informationen zur elektronischen Datenübermittlung.

Die Angaben in der Meldung zur Sozialversicherung haben direkten Einfluss auf das Versicherungsverhältnis Ihres Arbeitnehmers sowohl bei der Krankenkasse als auch beim Träger der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit. Die wichtigsten SV-Meldungen in Kürze:

  • Anmeldung
    Meldung des Beginns der Beschäftigung (abzugeben mit der nächsten Gehaltsabrechnung spätestens sechs Wochen nach Beschäftigungsbeginn)
  • Jahresmeldung
    Meldung des Bruttoentgelts des abgelaufenen Kalenderjahres für jeden über den Jahreswechsel hinaus Beschäftigten (abzugeben jährlich bis spätestens 15.02.)
  • Unterbrechungsmeldung
    Meldung des Bruttoentgelts des laufenden Jahres bis zum Zeitpunkt der Unterbrechung, z.B. Ende der Entgeltfortzahlung und anschließendem Krankengeld (abzugeben spätestens zwei Wochen nach Ende des Kalendermonats)
  • Abmeldung
    Meldung des Bruttoentgelts des laufenden Jahres bis zum Ende der Beschäftigung (abzugeben spätestens mit der folgenden Gehaltsabrechnung) Dies gilt auch für Arbeitsunterbrechungen ohne Entgeltfortzahlung von mehr als einem Monat (z.B. unbezahlter Urlaub).

Wenn Sie eine bereits abgegebene Meldung ändern müssen, weil versehentlich fehlerhafte Angaben enthalten sind, ist dies nur auf dem Wege der Stornierung und der Übermittlung einer neuen (korrekten) Meldung möglich.

Der bisher in den Entgeltmeldungen enthaltene Datenbaustein zur Unfallversicherung wird ab 01.01.2016 durch eine besondere Jahresmeldung zur Unfallversicherung abgelöst. Diese UV-Jahresmeldung ist für jeden in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversicherten Beschäftigten grundsätzlich bis zum 16.02. für das abgelaufene Kalenderjahr abzugeben.

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