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Geringfügig Beschäftigte

Wer eine Beschäftigung mit einem regelmäßigen Entgelt von höchstens 450 Euro aufnimmt, ist geringfügig beschäftigt. Damit besteht Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Vom Arbeitgeber sind

  • Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung (13 %) und
  • gemeinsam mit seinem Arbeitnehmer Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung (15 % Arbeitgeber, 3,7 % Arbeitnehmer) zu zahlen.

Daneben muss der Arbeitgeber

  • Beiträge zu den Umlageverfahren U1 (1,0 %) und
  • U2 (0,30 %) sowie
  • Insolvenzgeldumlage (0,09 %) zahlen.

Sofern für den Minijobber keine individuelle Lohnsteuer abgeführt wird, muss der Arbeitgeber eine Pauschalsteuer (2 %) zahlen.

Zur Pflege- und Arbeitslosenversicherung fallen keine Beiträge an.

Für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten sowie kurzfristige Beschäftigungen (zeitlich befristet auf längstens zwei Monate bzw. 50 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres) gelten besondere Regelungen.

Zuständigkeit / weitere Informationen

Zuständig für den Beitragseinzug und die Meldungen zur Sozialversicherung ist die Minijob-Zentrale, 45115 Essen. Dies gilt sowohl für die Minijobs als auch für die kurzfristigen Beschäftigungen.

Umfassende Informationen zur Versicherungs- und Beitragspflicht von geringfügig Beschäftigten erhalten Sie bei der Minijob-Zentrale unter www.minijob-zentrale.de.

Sie erreichen das Service-Center der Minijob-Zentrale auch telefonisch unter 0355 2902-70799 (Montag bis Freitag von 07:00 bis 19:00 Uhr).

 

Die angegebenen Werte gelten ab dem 1. Januar 2017

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