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Mein Hektarwert ist deutlich geringer als der durchschnittliche Hektarwert der Betriebssitzgemeinde. Was kann ich tun?

Grundlage für die Berechnung des Flächenwertes ist bei landwirtschaftlicher oder weinbaulicher Nutzung der seitens der Finanzverwaltung in DM festgestellte jeweilige durchschnittliche Hektarwert der Betriebssitzgemeinde. Der für den jeweiligen Betriebssitz maßgebliche Hektarwert kann der Anlage zum Beitragsbescheid (Berechnungsblatt) entnommen werden.

Zur Abfederung etwaiger Härten, die durch den Ansatz von Durchschnittswerten in Einzelfällen entstehen können, kann der Unternehmer beantragen, dass bei der Ermittlung des Flächenwertes für landwirtschaftlich oder weinbaulich genutzte Flächen der seitens der Finanzverwaltung festgestellte individuelle Hektarwert des Unternehmens herangezogen wird. Voraussetzung ist allerdings, dass der unter Berücksichtigung des individuellen Hektarwertes ermittelte Gesamtflächenwert des Unternehmens um mehr als 20 % von dem Flächenwert abweicht, der aufgrund des durchschnittlichen Hektarwertes der Betriebssitzgemeinde ermittelt wurde.

Der Antrag ist innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe des Mitglieds- und Beitragsbescheides oder nach erstmaliger Bekanntgabe der Berechnungswerte durch das Finanzamt schriftlich bei der landwirtschaftlichen Krankenkasse (SVLFG) unter Vorlage entsprechender Nachweise zu stellen. Wird der Antrag später gestellt, hat der Beitragspflichtige nur Anspruch auf Berücksichtigung für die Zeit vom Antragsmonat an (§ 131 Absatz 7 der Satzung).

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