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Warum wird der Hektarwert nicht gekappt?

Einige landwirtschaftliche Krankenkassen hatten in der Vergangenheit die durchschnittlichen Hektarwerte auf Gemeindeebene nicht voll übernommen, sondern z. B. bei 2.000 DM (oder einer anderen Wertgrenze) gekappt. Dabei sollte eine aus regionaler Sicht unbegründete übermäßige Heranziehung der höchsten Ertragswerte vermieden werden.

Bei der Ausarbeitung zum neuen Beitragsmaßstab hat das Gutachten dargelegt, dass die angewendeten Korrekturfaktoren aus der AELV (Verordnung zur Ermittlung des Arbeitseinkommens aus der Land- und Forstwirtschaft) degressiv wirken und insofern die hohen Hektarwerte bereits eine Drosselung erfahren. Eine zusätzliche Kappung hätte eine weitere Absenkung bewirkt und zu einer Umverteilung der Lasten auf die niedrigen Hektarwerte geführt. Dies wäre als nicht gerechtfertigt empfunden worden.

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