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Warum wurde der Arbeitswert - wie früher bei der Krankenkasse für den Gartenbau - nicht als Beitragsmaßstab gewählt?

Der Arbeitswert, die die Krankenkasse für den Gartenbau in der Vergangenheit angewandt hat, war für die dortige Betriebsstruktur sicherlich ein geeigneter Maßstab.

Bezogen auf den gesamten Mitgliederbestand der SVLFG würde er jedoch zu sehr pauschalen Beiträgen führen, da er nur grob nach Arbeitstagen pro Jahr unterscheidet und die Beiträge danach bemisst. Für den überwiegenden Teil der Mitglieder der landwirtschaftlichen Krankenkasse (SVLFG) ist er daher nicht geeignet. Da in der Land- und Forstwirtschaft unverändert die Familienbetriebe zahlenmäßig überwiegen, würden diese bei einem Beitragsmaßstab „Arbeitswert“ weitgehend identische Beiträge zahlen; unabhängig davon, ob 50 ha, 80 ha oder 200 ha bewirtschaftet werden. Maßgeblich wäre allein die Zahl der Arbeitstage. Auch eine Größendegression (die im korrigierten Flächenwert enthalten ist) gäbe es nicht.

Eine einheitliche Beitragshöhe für viele Landwirte war in der Selbstverwaltung nicht mehrheitsfähig und hätte den Grundprinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung widersprochen, wonach jeder nach seiner Leistungsfähigkeit zu Beiträgen heranzuziehen ist. Es wurde deshalb eine größere Differenzierung beschlossen.

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