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Alle Krankenkassen senken die Beiträge, nur bei der LKK gibt’s eine kräftige Erhöhung von durchschnittlich 14 %. Wie passt das zusammen?

In der allgemeinen Krankenversicherung bleibt zwar der Beitragssatz mit 14,6 % unverändert, die Beiträge steigen aber trotzdem mit jeder Lohnerhöhung. Darüber spricht nur keiner.

Die in der allgemeinen KV verkündete „Beitragssenkung“ betrifft tatsächlich nur den Zusatzbeitrag der Arbeitnehmer und Rentner. Dies sind im Durchschnitt 0,9 %, die die Krankenkasse auf den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 % aufschlägt. Diesen Beitragszuschlag hat bisher der Versicherte allein getragen. Seit 01.01.2019 teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber bzw. Rentner und Rentenversicherungsträger diesen Beitragszuschlag.

Das ist aus Sicht der Versicherten eine Beitragssenkung. Aus Sicht der Arbeitgeber ist es eine Mehrbelastung. Den allgemeinen Krankenkassen ist es egal. Sie bekommen einen unveränderten Beitrag (absolut allerdings steigend mit jeder Lohn- bzw. Rentenerhöhung).

Freiwillig versicherte Selbständige müssen übrigens auch in der allgemeinen KV nach wie vor ihre Beiträge in voller Höhe nach dem jeweiligen Beitragssatz der Krankenkasse zahlen. Dort gibt es niemanden, der sich beteiligen könnte.

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