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Beiträge aus Renten, Versorgungsbezügen und Arbeitseinkommen

Landwirtschaftliche Unternehmer, Kleinunternehmer, mitarbeitende Familienangehörige und Bezieher einer Rente nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte einschließlich sonstiger Pflichtversicherter über 65 Jahre entrichten Beiträge

  • aus Renten der gesetzlichen Rentenversicherung (Einbehaltung und Abführung der Beiträge erfolgt durch die Rentenversicherungsträger),
  • Auslandsrenten,
  • aus Versorgungsbezügen wie z.B. Pension, Betriebsrente, Renten aus der Alterssicherung der Landwirte etc. (grundsätzlich erfolgt auch hier die Einbehaltung und Abführung der Beiträge durch die Zahlstelle),
  • aus Arbeitseinkommen (Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit), das außerhalb der Land- und Forstwirtschaft erzielt wird.

Das außerlandwirtschaftliche Arbeitseinkommen wird für landwirtschaftliche Unternehmer oder mitarbeitende Familienangehörige nur dann der Beitragsbemessung zugrunde gelegt, soweit es neben einer Rente oder Versorgungsbezügen erzielt wird.

Beiträge aus Versorgungsbezügen und außerlandwirtschaftlichem Arbeitseinkommen sind nur zu entrichten, wenn der Zahlbetrag dieser Einnahmearten insgesamt 2019 = 155,75 Euro monatlich  übersteigt.

Für die Bemessung der Beiträge aus gesetzlichen Renten, Versorgungsbezügen und Arbeitseinkommen gilt der um den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz (2019 = 0.9 Prozent) erhöhte allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung (seit 2015 = 14,60 Prozent) – ab 01.01.2019 somit 15,50 Prozent.

Abweichend hiervon gilt für Renten aus der Alterssicherung der Landwirte und für Auslandsrenten die Hälfte des um den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz erhöhten allgemeinen Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung – ab 01.01.2019 somit 7,75 Prozent. 

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