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Beiträge aus Renten, Versorgungsbezügen und Arbeitseinkommen

Landwirtschaftliche Unternehmer, Kleinunternehmer, mitarbeitende Familienangehörige und Altenteiler einschließlich sonstiger Pflichtversicherter über 65 Jahre) entrichten Beiträge

  • aus Renten der gesetzlichen Rentenversicherung (Einbehaltung und Abführung der Beiträge erfolgt durch die Rentenversicherungsträger),
  • aus Versorgungsbezügen wie z.B. Pension, Betriebsrente, Renten aus der Alterssicherung der Landwirte etc. (in der Regel erfolgt auch hier die Einbehaltung und Abführung der Beiträge durch die Zahlstelle),
  • aus Arbeitseinkommen (Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit), das außerhalb der Land- und Forstwirtschaft erzielt wird.

Das außerlandwirtschaftliche Arbeitseinkommen wird für landwirtschaftliche Unternehmer oder mitarbeitende Familienangehörige nur dann der Beitragsbemessung zugrunde gelegt, soweit es neben einer Rente oder Versorgungsbezügen erzielt wird.

Beiträge aus Versorgungsbezügen und außerlandwirtschaftlichem Arbeitseinkommen sind nur zu entrichten, wenn der Zahlbetrag dieser Einnahmearten insgesamt 148,75 Euro monatlich (2016: 145,25 Euro) übersteigt.

Seit 1. Januar 2015 gilt für die Bemessung der Beiträge aus Renten, Versorgungsbezügen und Arbeitseinkommen der um den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz (2015 = 0,9 Prozent, 2016 = 1,1 Prozent) erhöhte allgemeine Beitragsatz der gesetzlichen Krankenversicherung (seit 2015 = 14,6 Prozent) - mithin also 15,7 Prozent seit 1. Januar 2016. Abweichend hiervon gilt für Renten aus der Alterssicherung der Landwirte die Hälfte des um den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz erhöhten allgemeinen Beitragsatzes der gesetzlichen Krankenversicherung - mithin also 8,4 Prozent seit 01.01.2016.

 

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