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Freiwilliger Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst, Jugendfreiwilligendienste

Freiwilliger Wehrdienst (FWD)

Seit Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 gibt es den neuen freiwilligen Wehrdienst (FWD). Der FWD dauert bis zu 23 Monate. Während der ersten sechs Monate (Probezeit) kann der FWD jederzeit beendet werden.

Da der Wehrdienstleistende Anspruch auf unentgeltliche truppenärztliche Versorgung hat, ruht sein Anspruch auf Leistungen gegenüber der Landwirtschaftlichen Krankenkasse. Leistungen aus der Familienversicherung für den Ehegatten oder die Kinder werden jedoch von der LKK weitergewährt.

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Mit der Aussetzung des Wehrdienstes ist auch der Zivildienst entfallen. Dafür hat die Bundesregierung den Bundesfreiwilligendienst (BFD) ins Leben gerufen. Dieser richtet sich an alle Interessenten ohne Altersbegrenzung, die eine am Gemeinwohl orientierte Tätigkeit in Deutschland leisten möchten.

Der Dienst dauert in der Regel zwölf Monate. Mindestens sind sechs Monate und höchstens 18 Monate vorgesehen. Unter besonderen Voraussetzungen kann der Freiwilligendienst auch auf bis zu 24 Monate ausgedehnt werden.

Die Teilnehmer erhalten in der Regel ein Taschengeld in Höhe von maximal 6 Prozent der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung (2017 = 381 Euro (West) bzw. 342 Euro (Ost)) monatlich sowie Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung oder eine entsprechende Geldleistung.

Während des Dienstes besteht Versicherungspflicht in allen Zweigen der Sozialversicherung. Die für den Versicherungsschutz zu leistenden Beiträge werden allein von der Einsatzstelle getragen. Das heißt, die Personen, die sich im BFD engagieren, erhalten den gleichen Versicherungsschutz wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne dafür eigene Beiträge zu leisten.

Die Anmeldung zur Sozialversicherung erfolgt durch die Einsatzstelle bei einer der wählbaren Krankenkassen. Die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) ist für die Durchführung der Versicherungspflicht nicht zuständig.

Für Versicherte der LKK ist mit dem Beginn des BFD daher immer ein Krankenkassenwechsel verbunden.

Jugendfreiwilligendienste (FSJ/FÖJ)
(freiwilliges soziales Jahr/freiwilliges ökologisches Jahr)

Wie der BFD zielen auch die Jugendfreiwilligendienste (freiwilliges soziales bzw. ökologisches Jahr) darauf ab, ein freiwilliges am Gemeinwohl orientiertes Engagement zu fördern. Im Unterschied zum BFD richtet sich das freiwillige soziale Jahr (FSJ) und das freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) aber speziell an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Anders als beim BFD kann der Dienst im FSJ oder FÖJ auch im Ausland geleistet werden.

Hinsichtlich Dienstzeit, Taschengeld und Sachbezügen sowie beim umfassenden Sozialversicherungsschutz gelten grundsätzlich dieselben Vorgaben wie beim BFD. Die Anmeldung zur Sozialversicherung muss ebenfalls bei einer der wählbaren Krankenkassen erfolgen.

Für Versicherte der LKK ist mit Beginn des FSJ oder FÖJ immer der Wechsel zu einer der wählbaren Krankenkasse verbunden.

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