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Vorschussverfahren

Warum ein Vorschussverfahren?

Die Berufsgenossenschaft muss die Anschlussfinanzierung sicherstellen. Die Beiträge der Berufsgenossenschaft müssen nicht nur zur Finanzierung der Ausgaben bis zum Jahresende, sondern darüber hinaus bis zum Eingang der Beiträge zur ersten Fälligkeit im Folgejahr ausreichen. Bis zur Errichtung des Bundesträgers war dies weitgehend unproblematisch. Die erste Fälligkeit lag zumeist im Februar oder März des Folgejahres und etwaige Engpässe konnten mit vorhandenen Betriebsmitteln überbrückt werden. Die Situation der SVLFG ist grundlegend anders.

Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft werden nun bundesweit einheitlich nach dem Arbeitsbedarf, für viele Unternehmen aber auch nach dem Arbeitswert/der Lohnsumme berechnet. Die Beitragsrechnungen können erst erstellt werden, wenn alle Meldungen hierzu vorliegen. Insbesondere wegen der Lohnsummen des vergangenen Jahres können die Beitragsrechnungen frühestens im April mit Fälligkeit Mitte Mai versandt werden.

Eckpunkte des Vorschussverfahrens

  • Im August 2016 wurden die Beitragsrechnungen für 2015 übersandt. Zuvor gezahlte Vorschüsse wurden angerechnet. Noch offene Beiträge sind am 15. September 2016 zu zahlen.
  • Zugleich wurden die Vorschüsse für 2016 festgesetzt. Ohne weitere Zahlungserinnerung sind die Vorschüsse am 15. Januar und ggf. am 15. Mai 2017 zu zahlen
  • Voraussichtlich im August 2017 werden dann die Beitragsrechnungen für 2016 übersandt. Wiederum werden gezahlte Vorschüsse angerechnet.

Auf den ersten Blick erscheint dieses Verfahren komplex. Es wird jedoch in anderen Bereichen ebenfalls praktiziert (z. B. bei Stromrechnungen). Es werden zunächst Vorschüsse oder Abschläge gezahlt, die einmal pro Jahr abgerechnet werden. Zeitgleich wird die Höhe der neuen Abschläge festgesetzt.

Verfahren für Selbstzahler

Nur bei Zahlung der Beiträge im Lastschriftverfahren ist das neue Verfahren mit drei Zahlungen pro Jahr praktikabel. Für Mitglieder, die ihre Beiträge unverändert per Überweisung selbst zahlen gilt deshalb ein abweichendes Verfahren:

Nach dem Versand der Beitragsbescheide im August 2016 sind zum 15. Januar 2017 80 Prozent des letzten Beitrages (Zahlbetrag für 2015) als Vorschuss zu zahlen. Eine Spitzabrechnung folgt im August 2017.

Vorteile des Lastschriftverfahrens

Die für die Berufsgenossenschaft mit geringerem Aufwand verbundene Beitragszahlung per Lastschriftverfahren wird also auch künftig honoriert; statt eines 80-prozentigen Vorschusses fallen zwei 40-prozentige Vorschüsse an. Dieses Verfahren bietet damit unverändert für alle Beteiligten Vorteile. Denken Sie zum Beispiel daran, dass der Beitrag dann „automatisch“ genau passend zur Fälligkeit eingezogen wird. Ein Formular zur Teilnahme am Lastschriftverfahren finden Sie hier.

Sie wollen die Vorteile des Lastschriftverfahrens nicht nutzen? Bitte beachten Sie dann unbedingt die Angaben im Vorschuss- und Beitragsbescheid zur IBAN (Kontoverbindung der Berufsgenossenschaft) und zum Verwendungszweck. In den Beitragsbescheiden sind diese Angaben deutlich erkennbar. Mit diesen Angaben ist eine Online-Überweisung genau so einfach, wie das Ausfüllen einer Überweisung.

Detailregelungen

Überzahlungen sollen vermieden werden, deshalb gilt:

  • Haben sich die Berechnungseinheiten für den Beitrag zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent verändert, werden die Vorschüsse neu berechnet.
  • Verändern sich die Angleichungssätze in der Übergangszeit bis 2017 zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent, werden auf Antrag die Vorschüsse neu festgesetzt.
  • War im Vorjahr kein Beitrag zu zahlen, werden keine Vorschüsse angefordert.

 

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