Hoflader
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Warum wurde der "standardisierte Arbeitsbedarf" als Beitragsmaßstab gewählt?

Die möglichen Berechnungsgrundlagen für die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft sind gesetzlich festgelegt. Danach kann die Satzung die Beiträge nach dem Flächenwert, dem Arbeitsbedarf, dem Arbeitswert oder einem anderen angemessenen Maßstab festsetzen.

Bis zur Beitragsrechnung in 2013 (für 2012) wurde bei allen früheren landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften - bis auf die Gartenbau-BG - der Beitragsmaßstab „standardisierter Arbeitsbedarf“ eingesetzt; entweder allein oder in Kombination mit dem Flächenwert. Die Arbeitsbedarfsansätze waren jedoch, den jeweiligen Agrarstrukturen der früheren landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften angepasst, unterschiedlich.

Es bestand Übereinstimmung in der Selbstverwaltung, den standardisierten Arbeitsbedarf für die Bodenbewirtschaftung und die Tierhaltung grundsätzlich beizubehalten. Auf eine Fortführung einer Flächenwertkomponente wurde allerdings verzichtet.

Allerdings wurden die zulässigen Produktionsverfahren für die Bodenbewirtschaftung und für die Tierhaltung sowie die Arbeitsbedarfsansätze mit Mengendegressionen in einem wissenschaftlichen Gutachten für die SVLFG neu festgesetzt.

Nähere Angaben sind der Satzung der SVLFG zu entnehmen.

 

 

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