Hoflader
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Warum ein neuer Beitragsmaßstab für die Berufsgenossenschaft?

Mit Errichtung der SVLFG als deutschlandweiter Träger der landwirtschaftlichen Unfallversicherung am 1. Januar 2013 sollten für vergleichbare Betriebe gleiche Beiträge sichergestellt werden. Die aufgrund der bisher regional unterschiedlichen Beiträge nicht auszuschließenden Wettbewerbsverzerrungen sollten beseitigt werden. Hierfür war es erforderlich, die bisherigen regionalen Beitragsmaßstäbe der früheren LBGen durch einen bundseinheitlichen Beitragsmaßstab zu ersetzen.

Beim bundeseinheitlichen Beitragsmaßstab wurde der standardisierte Arbeitsbedarf für die Bodenbewirtschaftung (Ausnahme: intensiv gärtnerische Nutzung = Arbeitswert) und für die Tierhaltung beibehalten. Lediglich die Arbeitsbedarfsansätze für die einzelnen Produktionsverfahren - die bisher aufgrund der regionalen Strukturen für die früheren LBGen unterschiedlich festgesetzt waren - wurden aufgrund der bundeseinheitlichen Solidargemeinschaft neu festgestellt.

Für Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus, für die land- und forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen, für Berufsverbände sowie für die Unternehmen zum Schutz und zur Förderung der Landwirtschaft wurde der Arbeitswert festgesetzt.

Für Nebenunternehmen wurde überwiegend der tatsächliche Arbeitsaufwand als Beitragsmaßstab beschlossen.

Satzungsregelung

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