Angleichungssatz und Beitragsausgleichsverfahren
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Übergangszeit und Beitragsangleichung

Zur Angleichung an den Beitrag nach dem bundesweit einheitlichen Beitragsmaßstab erfolgt in den Jahren 2013 bis 2017 eine Anpassung in fünf Jahresschritten.

Berechnung des Angleichungssatzes

Der regionale Beitrag für 2012 (Ausgangsbeitrag) wurde mit einem nach dem bundeseinheitlichen Beitragsmaßstab berechneten Beitrag - ebenfalls basierend auf der Umlage für 2012 - verglichen, wobei der Vergleichsberechnung die gleichen Betriebsverhältnisse zu Grunde gelegt wurden, die für die Berechnung des letzten regionalen Beitrags maßgebend waren. Die Beitragsangleichung in der Übergangszeit für das jeweilige Umlagejahr erfolgte ggf. auf Basis des Nettozahlbetrags nach Abzug der Bundesmittel.

Im Vergleich „Ausgangsbeitrag zu Zielbeitrag“ wurden dann „Angleichungssätze“ für die Umlagejahre 2013 bis 2017 festgesetzt. Diese werden auch bei Änderungen in den betrieblichen Verhältnissen in der Übergangszeit (z. B. Zupacht von Flächen, Aufgabe von Betriebsteilen) nicht angepasst.

Folgende Beispiele sollen die Berechnung des Angleichungssatzes verdeutlichen: 

 
Ausgangsbeitrag kleiner Zielbeitrag
 Ausgangsbeitrag größer Zielbeitrag
Ausgangsbeitrag
 1.600 Euro
1.020 Euro
Zielbeitrag
2.000 Euro
850 Euro
Ausgangssatz
               1.600 x 100  = 80 %
 2.000
               1.020 x 100 = 120 %
 850
Jährlicher
Veränderungssatz
 
100 % - 80 % ./. 5 = 4 %
100 % - 120 % ./. 5 = - 4 %

Unterstellt im Übergangszeitraum treten keine Änderungen in den Betriebsverhältnissen ein und der Beitragssatz der SVLFG bleibt stabil, dann gestalten sich die tatsächlich zu zahlenden Beiträge für die jeweiligen Jahre wie folgt:

 
Ausgangsbeitrag kleiner Zielbeitrag 
Ausgangsbeitrag größer Zielbeitrag
Tatsächlicher Beitrag für 2013
ohne Angleichung
2.200 Euro
800 Euro
Zahlbetrag für 2013
84 % = 1.848 Euro
116 % = 928 Euro
Zahlbetrag für 2014
88 % = 1.936 Euro
112 % = 896 Euro
Zahlbetrag für 2015
92 % = 2.024 Euro
108 % = 864  Euro
Zahlbetrag für 2016
96 % = 2.112 Euro
104 % = 832 Euro
Zahlbetrag für 2017   
100 % = 2.200 Euro
100 % = 800 Euro

              

Durchführung der Beitragsangleichung

Die Beitragsangleichung erfolgte erstmalig in 2014 für das Umlagejahr 2013. Mit dem Beitragsbescheid für 2013 wurden zugleich die Angleichungssätze bis 2017 festgesetzt. Jedem Unternehmer ist daher seit Erhalt des Bei­tragsbescheides bekannt, wel­cher Prozentsatz des neuen Beitrages bis 2017 zu zahlen sein wird. Die Beitragsangleichung findet in allen Fällen statt. Sie gilt also für Beitragserhöhungen und Beitragssenkungen. 

Einsatz von Sondervermögen in den Regionen

In einigen Regionen werden die zu zahlenden Beiträge durch Mittel aus dem verbliebenen Sondervermögen der ehemaligen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften gesenkt. Die Senkungsquote werden jährlich neu beschlossen. In Schleswig-Holstein und Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie in Franken und Oberbayern steht kein Sondervermögen zur Senkung zur Verfügung.

Weitere Besonderheiten in der Übergangszeit

In der Übergangszeit bis 2017 wird für die am 31. Dezember 2012 bei der Gartenbau-Berufsgenossenschaft in Versicherung gehaltenen Unternehmen und für die ab dem 1. Januar 2013 der Geschäftsstelle Gartenbau zugewiesenen Unternehmen ein Beitragsausgleichsverfahren auf Grundlage des bisherigen Bonusverfahrens durchgeführt.

Die Selbstverwaltung wird bis zum Ablauf der Übergangszeit darüber entscheiden, ob und in welcher Form ein Bonusverfahren ab 2018 für alle Mitgliedsunternehmen der SVLFG durchgeführt werden soll.

 

 

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