Auf Antrag
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Befreiung von der Versicherungspflicht

Auf eigenen Antrag werden

  • Unternehmer von Betrieben bis zu einer Größe von 0,25 Hektar
  • sowie ihre Ehegatten

unwiderruflich von der Versicherung bei der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft befreit, das heißt es besteht kein Versicherungsschutz bei Eintritt eines Versicherungsfalles.

Wird das Unternehmen als Gesellschaft bewirtschaftet (z. B. GbR), ist eine Befreiung nur gemeinschaftlich für alle Mitunternehmer möglich.

Überschreitet die Fläche wieder den Grenzwert von 0,25 Hektar, entsteht ab diesem Zeitpunkt erneut Versicherungs- und Beitragspflicht.

Solange in dem Unternehmen des von der Versicherung befreiten Unternehmers keine sonstigen Versicherten (zum Beispiel regelmäßige Aushilfen) tätig sind, trägt die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft keinerlei Risiko. Deshalb müssen dann auch keine Beiträge gezahlt werden.

Bei Bewirtschaftung von Spezialkulturen (z. B. Blumen- und Zierpflanzenbau, Baumschule, Gemüsebau, Spargel, Beerenobst, Hopfen, Tabak, Weihnachtsbäume) ist eine Befreiung nicht möglich.

Für Unternehmen des Dienstleistungssektors (z. B. Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus, der gewerblichen Gartenpflege), Lohnunternehmen, kommunale und konfessionelle Friedhofsunternehmen sowie Unternehmen der kommunalen Park- und Gartenpflege und Besitzer/Nutznießer von privaten Park- und Gartenanlagen ist eine Befreiung nicht möglich. Eine Befreiung ist nur für Unternehmen mit Bodenbewirtschaftung zulässig.

Sofern Sie eine Befreiung von der landwirtschaftlichen Unfallversicherung wünschen, nutzen Sie bitte unsere Vordrucke. Wegen unterschiedlicher Fragestellungen finden Sie zwei verschiedene Versionen des Befreiungsantrags. Bitte beachten Sie auch die ergänzenden Informationen in unserem Merkblatt.

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