Mann, entspannt auf Wiese liegend
Weitere Informationen
Flyer Gemeinsame Servicestellen
Sie sind hier: Leistung

Gemeinsame Servicestellen für Rehabilitation

Zum 1. Juli 2001 ist das SGB IX in Kraft getreten. Ein wesentliches Ziel dieses Gesetzes ist die Verbesserung des Zuganges von behinderten Menschen zur Rehabilitation. Die Rehabilitationsträger haben daher in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Gemeinsame Servicestellen für Rehabilitation eingerichtet.

Die gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation sind an einem einheitlichen Signum zu erkennen.

Servicestellen

Die Einrichtung der Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation erfolgte überwiegend unter Nutzung bestehender Strukturen und soll die bewährten Auskunfts- und Beratungsangebote der Rehabilitationsträger ergänzen.

Die Servicestellen sind daher keine selbstständigen, übergeordneten Organisationsformen, sondern besonders qualifizierte Beratungsstellen der Rehabilitationsträger. Der Kerngedanke ist, dass die betroffenen Bürger für alle Fragen aus dem Teilhabebereich ortsnah nur noch eine einzige Anlaufstelle benötigen, d.h. nicht von einem Träger zum nächsten verwiesen werden. Die Beratungs- und Auskunftsinhalte sind daher nicht auf die Segmente des einzelnen Trägers beschränkt, sondern umfassen eine grundlegende Beratungs- und Unterstützungspflicht für den gesamten Bereich der Leistungen zur Teilhabe.

Die Rehabilitationsträger stellen durch gemeinsame trägerübergreifende Servicestellen sicher, dass die behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen über alle für sie in Betracht kommenden Rehabilitationsleistungen umfassend, qualifiziert, bürgernah und barrierefrei beraten sowie in ihrem Anliegen einer unverzüglichen Leistungserbringung unterstützt werden. Zu diesem Zweck werden die Servicestellen auf regionaler Ebene unter-
einander vernetzt und bilden nach einem von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation erarbeiteten Kooperationsmodell gemeinsame Beratungs-
teams für den Gesamtbereich der Rehabilitation.

Die Servicestellen werden umfassend orts- und bürgernah tätig.

Deshalb gelten als Leitsätze für die Gemeinsamen Servicestellen:

  • Ratsuchende sind mit ihren Anliegen sofort an der richtigen Stelle, da alle Rehabilitationsträger miteinander ein Beratungsteam bilden.
  • Ratsuchende werden nicht „weggeschickt", sondern von der aufgesuchten Servicestelle kompetent und umfassend beraten.

Das Leistungsspektrum der Gemeinsamen Servicestellen umfasst im Wesentlichen folgende Angebote:

  • Klärung des individuellen Reha-Bedarfs
  • Ermittlung und Benennung des zuständigen Reha-Trägers sowie Kontaktaufnahme
  • Unterstützung bei der Antragstellung
  • Hinwirkung auf unverzügliche Leistungserbringung des zuständigen Reha-Trägers und Kooperation mit Dritten
  • Begleitung des weiteren Rehabilitationsprozesses

Internetsuche

Ein Verzeichnis der im gesamten Bundesgebiet eröffneten gemeinsamen Servicestellen mit Suchfunktion nach Ort/Postleitzahl finden Sie hier.

[Druckversion] [Startseite]
© 2017 Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)