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Sie sind hier: Leistung Betriebliches Eingliederungsmanagement

Wie wird BEM umgesetzt?

Ist eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter länger oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber bzw. seine Beauftragte/sein Beauftragter, mit welchen Leistungen oder Hilfen die Arbeitsfähigkeit wieder erreicht, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.

Für die Einleitung eines Eingliederungsmanagements ist die Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Mitarbeiterin/des betroffenen Mitarbeiters notwendig. Der Betriebsrat - bei schwerbehinderten Menschen außerdem die Schwerbehindertenvertretung - ist zu beteiligen. So weit erforderlich wird die/der Betriebs- oder Werksärztin/arzt hinzugezogen.

Für ein erfolgreiches Eingliederungsmanagement bei der Integration von gesundheitlich beeinträchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind Kenntnisse über die verschiedenen Rehabilitationsmöglichkeiten, den Zugang zu diesen Leistungen, Grundkenntnisse im Arbeits- und Schwerbehindertenrecht sowie über Tätigkeitsfelder und den sich daraus ergebenden unterschiedlichen Anforderungen im Betrieb hilfreich.

Soweit diese Kenntnisse im Betrieb nicht vorhanden oder weitergehende Leistungen zur Teilhabe erforderlich sind, bieten Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungsträger, Agenturen für Arbeit, Integrationsämter bzw. Integrationsfachdienste ihre Unterstützung an.

Kommen Leistungen zur Teilhabe oder begleitende Hilfen im Arbeitsleben in Betracht, werden vom Arbeitgeber die örtlichen Gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger oder bei schwerbehinderten Beschäftigten das Integrationsamt hinzugezogen.

 

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