Gut versorgt auch im Pflegefall
altes Paar auf Parkbank
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Entlastungsleistungen

Jeder Pflegebedürftige (Pflegegrade 1 bis 5) in häuslicher Pflege hat Anspruch auf den Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich.

Der Betrag ist zweckgebunden und dient ausschließlich der Erstattung von Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von folgenden Leistungen entstehen:

  1. Tages- oder Nachtpflege,
  2. Kurzzeitpflege,
  3. Pflegesachleistungen der ambulanten Pflegedienste, bei Pflegegrad 2 bis 5 nicht für Leistungen der Selbstversorgung (Körperpflege, Ernährung),
  4. Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag.

In einem Kalenderjahr nicht in Anspruch genommene Beträge können in das nächste Kalenderhalbjahr übertragen werden.

Darüber hinaus können Pflegebedürftige in häuslicher Pflege mit mindestens Pflegegrad 2 bis zu 40 v. H. des Pflegesachleistungsbetrages für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag in Anspruch nehmen, soweit für die entsprechenden Leistungsbeträge keine ambulanten Pflegesachleistungen bezogen wurden (Umwandlungsanspruch).

Die Verwendung von bis zu 40 v. H. des Pflegesachleistungsbetrages für Angebote zur Unterstützung im Alltag ist zu beantragen, da dies zu einer Kürzung des Pflegegeldes führen kann.

Stand: 01.01.2017

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