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Selbsthilfeförderung

Die Selbsthilfeförderung  nach § 20h SGB V hat sich in Deutschland zu einer wichtigen Säule im Gesundheitswesen entwickelt.

Die landwirtschaftliche Krankenkasse  fördert Selbsthilfegruppen und -organisationen, die sich die gesundheitliche Prävention oder die Rehabilitation von Versicherten zum Ziel gesetzt haben, sowie Selbsthilfekontaktstellen. Eine Förderung erfolgt auf Bundes-, Landes- und Ortsebene und berücksichtigt dabei Selbsthilfeorganisationen auf Bundes- und Landesebene, Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen.

Die Selbsthilfeförderung unterscheidet zwischen

  • kassenartenübergreifender Gemeinschaftsförderung und der
  • krankenkassenindividuellen Förderung.

Bei der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung handelt es sich um eine Pauschalförderung, die auf Bundes-, Landes und Ortsebene durchgeführt wird.

Die Pauschalförderung wird als finanzielle Unterstützung der originären selbsthilfebezogenen Aufgaben verstanden (z.B. Raumkosten, Fortbildungskosten, Personal-/Sachkosten usw). Damit Selbsthilfegruppen und -organisationen sowie Kontaktstellen nur einen Antrag stellen müssen, erfolgt die Benennung eines Federführers auf den jeweiligen Ebenen.

 Ab dem Förderjahr 2014 erfolgt keine kassenindividuelle Förderung (Projektförderung) nach § 20h SGB V mehr durch die SVLFG. Vielmehr werden die Fördermittel zu 100 Prozent für die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung auf allen drei Förderebenen (Bundes-, Landes- und örtlicher Ebene) zur Verfügung gestellt. Mit dieser finanziellen Aufwertung der Pauschalförderung trägt die SVLFG der hohen Akzeptanz der Gemeinschaftsförderung Rechnung.

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