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Sie sind hier: Leistung Leistungen der Krankenversicherung Vorsorge, Rehabilitation und ergänzende Leistungen

Antragstellung, Auswahl einer geeigneten Einrichtung und Begutachtung

Antragstellung

Wichtig ist die rechtzeitige, vorherige Antragstellung. Die Anregung der Maßnahmen sollte im Regelfall über den behandelnden Arzt erfolgen.

Nähere Informationen zur Antragstellung einschließlich unseres Antragsformulars stehe hier zur Verfügung.

Auswahl einer geeigneten Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung

Die Qualität der medizinisch-therapeutischen Leistungen und der Ausstattung der Vertragseinrichtungen der LKK entsprechen höchsten Anforderungen. Die LKK stellt die Auswahl der für das Erreichen des Vorsorge- oder Rehabilitationsziels am besten geeigneten Einrichtung sicher.

Zur Vermittlung von stationären Vorsorge- oder Rehabilitationsleistungen für Mütter und Väter stehen auch Beratungsangebote der freien Wohlfahrtsverbände (z. B. Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk) oder des Müttergenesungswerkes zur Verfügung, die unterstützend bei der Formulierung von Wünschen zur Auswahl von Einrichtungen für diese spezielle Maßnahmeform tätig sind.

Bei Vorsorge- oder Rehabilitationsleistungen können der LKK im Antragsverfahren berechtigte Wünsche zur Auswahl der Einrichtung mitgeteilt werden. Solche Wünsche können z. B. die Auswahl der Einrichtung oder den Ort der Leistungserbringung betreffen und werden so weit wie möglich berücksichtigt. Dabei wird auch die persönliche Lebens- und Familiensituation beachtet. Voraussetzung ist jedoch immer, dass das Vorsorge-/Rehabilitationsziel dort mit der gleichen Wirkung und in der gleichen Qualität erreicht werden kann wie in der Einrichtung, die die LKK ausgewählt hätte und mit der Einrichtung ein Versorgungsvertrag besteht. Ein berechtigter Wunsch setzt somit voraus, dass es sich um eine Vertragseinrichtung oder zertifizierte Einrichtung handelt, die zur Erreichung des Vorsorge-/Rehabilitationsziels medizinisch geeignet ist und alle geltenden Qualitätsstandards erfüllt. Darüber hinaus darf die Belegung der Wunscheinrichtung die Leistung nicht wesentlich verteuern. Wenn ein Wunsch die Leistung wesentlich verteuert (hierbei sind neben den Behandlungskosten auch die Reisekosten zu berücksichtigen),ist die Belegung der Wunscheinrichtung nur möglich, wenn sich der Versicherte zur Übernahme der entstehenden Mehrkosten bereit erklärt. In diesen Fällen teilt die Krankenkasse vor der abschließenden Entscheidung die voraussichtliche Höhe der Mehrkosten mit und fordert eine schriftliche Versichertenerklärung an, dass diese Kosten selbst getragen werden. Eine abschließende Entscheidung über die Auswahl der Einrichtung erfolgt in diesen Fällen erst nach Rücksendung der schriftlichen Einverständniserklärung. Die gesetzlich bestimmte Zuzahlung ist unabhängig von eventuell selbst zu tragenden Mehrkosten zu leisten.

Bei Detailfragen zu den Mehrkosten oder zur Auswahl der geeigneten Einrichtung ist die LKK gern behilflich.

Begutachtung

Die LKK hat die Notwendigkeit von Vorsorge- bzw. Rehabilitationsleistungen entsprechend den Richtlinien durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung prüfen zu lassen.

 

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