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Sie sind hier: Leistung Leistungen der Krankenversicherung Vorsorge, Rehabilitation und ergänzende Leistungen

Leistungen zur medizinischen Rehabilitation

Die Rehabilitation ist darauf ausgerichtet, behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen möglichst auf Dauer in Arbeit, Beruf und Gesellschaft einzugliedern.

Während Rehabilitation zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit primär Aufgabe der Rentenversicherung bzw. der Alterssicherung für Landwirte ist, kommt der Krankenversicherung nach dem Grundsatz „Reha vor Pflege“ die zentrale Aufgabe zu, insbesondere bei älteren Menschen durch Leistungen der medizinischen Rehabilitation eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden oder zu mindern.

Bei den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation handelt es sich um ein umfassendes Angebot, dem ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde liegt. Dieser Ansatz geht über das Erkennen, Behandeln und Heilen einer Krankheit hinaus. Er berücksichtigt berufliche und gesellschaftliche Aspekte, die in ihrem Zusammenspiel Auswirkungen auf die Krankheit haben können.

Durch die Kombination unterschiedlicher Behandlungselemente entsteht unter ganzheitlichen Gesichtspunkten ein komplexes Therapieangebot.

Ambulante Rehabilitation in Wohnortnähe

Reicht die ärztliche Behandlung einschließlich physikalischer Therapien (z. B. Bäder, Massagen) nicht mehr aus, um das Behandlungsziel zu erreichen (u. a. bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates), übernimmt die landwirtschaftliche Krankenkasse eine ambulante Rehabilitation für die Dauer von in der Regel längstens 20 Behandlungstagen; die ambulante Rehabilitation kann in einer wohnortnahen Rehabilitationseinrichtung sowie durch mobile Rehabilitations-Teams im häuslichen Bereich oder in einer stationären Pflegeeinrichtung durchgeführt werden.

Stationäre Rehabilitation

Sofern eine ambulante medizinische Rehabilitation nicht ausreicht, übernimmt die landwirtschaftliche Krankenkasse eine stationäre medizinische Maßnahme mit Unterkunft und Verpflegung in einer Rehabilitationseinrichtung mit der ein Versorgungsvertrag besteht.

Zuzahlung

Sowohl bei ambulanten als auch bei stationären Rehabilitationsleistungen entrichten Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, eine Zuzahlung in Höhe von 10 Euro je Tag direkt an die Rehabilitationseinrichtung (siehe Rubrik Belastungsgrenze für Zuzahlungen). Wird eine Rehabilitationsleistung im unmittelbaren Anschluss an eine Krankenhausbehandlung – sogenannte „Anschlussrehabilitation“ – notwendig, ist die Zuzahlung auf 28 Tage im Kalenderjahr begrenzt.

 

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