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Erfahrungsbericht

Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum bietet die Landwirtschaftliche Krankenkasse Versicherten mit einer chronischen oder akuten Herzerkrankung telemedizinische Versorgungsleistungen zusätzlich zur ärztlichen Versorgung vor Ort an. Ludwig Weber nutzt den Service seit 6 Jahren. Im letzten Jahr hat ihm das Servicetelefon vielleicht sogar das Leben gerettet.  

„Den Tag im März 2006 vergesse ich nicht mehr“, erzählt Ludwig Weber. Den ganzen Samstag hatte der damals 72jährige gearbeitet. Am Sonntag nach dem Kaffeetrinken, spürte er Schmerzen in der Brust. Schweißperlen traten ihm auf die Stirn und es wurde ihm schwarz vor Augen. Mit dem Notarzt ging es ins Krankenhaus. Die Diagnose: Herzinfarkt. Seitdem lebt Ludwig Weber mit einem Herzschrittmacher. Seit 2010 nutzt Ludwig Weber die Vorteile der Telemedizin. Die moderne Technik macht sein Leben wesentlich sicherer.

Auf die Möglichkeit der Teilnahme an dem Projekt Telemedizin hat ihn die Landwirtschaftliche Krankenkasse hingewiesen. Ludwig Weber entschied sich, den Service ergänzend zur ärztlichen Versorgung vor Ort zu nutzen. „Von Telemedizin hatte ich schon im Fernsehen gehört. Ich wusste, worum es dabei geht.“ Beim Anschließen der Geräte an das Telefon hat Sohn Robert geholfen. „Das ging alles wirklich einfach und schnell waren wir mit dem Telemedizinzentrum in Düsseldorf verbunden“, erzählt Ludwig Weber. Er hat nun eine Waage, ein Blutdruckmessgerät und ein 12-Kanal-EKG zu Hause. Die Ergebnisse der regelmäßigen Messungen werden über das Telefon an das Telemedizinzentrum übertragen, dort ausgewertet und mit den Befunden der behandelnden Haus- und Fachärzte des Teilnehmers abgeglichen.

Telemedizin gibt Sicherheit

Auch bei Schmerzen oder anderen besonderen Vorkommnissen kann Ludwig Weber seine EKG-Werte selber feststellen und an die Fachärzte im telemedizinischen Zentrum senden. „Es gibt mir Sicherheit, zu wissen, dass ich zu jedem Zeitpunkt sofort Auskunft über meinen Gesundheitszustand bekomme, wenn doch einmal etwas sein sollte – auch nachts oder am Wochenende“, sagt Ludwig Weber. Zur Nagelprobe kam es letztes Jahr im Oktober:„Ich hatte einen neuen Herzschrittmacher bekommen. Donnerstags wurde ich entlassen und am Samstagabend wurde mein Arm blau. Mein Hausarzt war nicht da“, erinnert er sich. „Nachdem ich meine Werte an die Telemedizin durchgegeben hatte, sagte man mir, dass ich schnell ins Krankenhaus muss, weil das Herz zu schnell pumpt. Ein Zeichen für innere Blutungen. Wir sind sofort losgefahren“. Zum Glück ist durch das umgehende Handeln alles gut gegangen.

Auch Sohn Robert lobt: „Ich hätte nicht gedacht, dass Telemedizin so gut funktioniert. Ich bin ja kein Arzt und kann selber nicht einschätzen, was die Messwerte immer bedeuten. Die Ärzte am Servicetelefon geben kompetente Auskunft, sagen uns, was zu tun ist und rufen auch selber an, wenn Werte nicht passen. Es ist für uns sehr beruhigend, dass wir uns darauf verlassen können.“ 

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