Parkbank
Sie sind hier: Leistung Leistungen der Alterssicherung Renten Hinterbliebenenrenten Witwenrente und Witwerrente

Erziehung eines Kindes

Hat der hinterbliebene Ehegatte das für ihn maßgebliche Lebensalter zwischen dem 45. und 47. Lebensjahr noch nicht vollendet, besteht - bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen - ein Witwen-/Witwerrentenanspruch, solange der Berechtigte ein Kind erzieht, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Zu berücksichtigen sind:

  • Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und vom hinterbliebenen Ehegatten erzogen werden,
  • Stief- und Pflegekinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und in den Haushalt des hinterbliebenen Ehegatten aufgenommen sind,
  • Enkel und Geschwister, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die in den Haushalt des hinterbliebenen Ehegatten aufgenommen sind oder von diesem überwiegend unterhalten werden.

Der Erziehung steht die in häuslicher Gemeinschaft ausgeübte Sorge für ein eigenes oder ein Kind des verstorbenen Ehegatten, das wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten, auch nach dessen vollendetem 18. Lebensjahr, gleich.

Das Mindestalter von 47 Jahren gilt erst für Todesfälle ab 2029. Für Todesfälle in den Jahren 2012 bis 2028 wird die bisherige Altersgrenze von 45 Jahren stufenweise angehoben.

[Druckversion] [Startseite]
© 2017 Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)