Rehabilitation
Sie sind hier: Leistung Leistungen der Alterssicherung Rehabilitation Wie erkenne ich frühzeitig einen Rehabilitationsbedarf?

Katalog zur Früherkennung

1. Es besteht länger als sechs Wochen ununterbrochene oder wiederholte Arbeitsunfähigkeit innerhalb der letzten 12 Monate.
2. Es besteht eine chronische Erkrankung oder es bestehen gleichzeitig mehrere Erkrankungen. Rehabilitationsbedarf könnte dabei insbesondere bestehen >>>
3. Bei wiederholten oder lang andauernden ambulanten oder stationären Behandlungen wegen derselben Erkrankung. Rehabilitationsbedarf könnte insbesondere bestehen, wenn >>>
4. Nach einer bereits durchgeführten Rehabilitationsleistung, wenn sich eine erhebliche Verschlimmerung einer chronischen oder lang andauernden Erkrankung ergibt.
5. Nach einer bereits durchgeführten Rehabilitationsleistung, wenn sich neue Aspekte für eine mögliche erhebliche Verbesserung des Leistungs-/Teilhabevermögens ergeben (z. B. neue, bisher nicht mögliche/nutzbare Behandlungs-/Rehabilitationsmöglichkeiten).
6. Bei Beantragung oder Bezug einer teilweisen oder vollen Erwerbsminderungsrente.
7. Bei möglichem Eintritt oder Verschlimmerung einer Pflegebedürftigkeit.
8. Bei Vorliegen von Abhängigkeitserkrankungen oder Entzugserscheinungen wie Unruhe, Schlaflosigkeit, labile Stimmungslage oder depressive Verstimmungen. Anzeichen für eine Abhängigkeitserkrankung sind:
  • Veränderungen des psychischen Befindens,
  • des sozialen Verhaltens,
  • der Leistungsfähigkeit oder
  • die Entwicklung physischer Störungen.

Bezogen auf bestimmte Drogen können Anzeichen z. B. sein: >>>

9. Bei psychischen Erkrankungen (krankhafte Beeinträchtigung der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens, Verhaltens bzw. der Erlebnisverarbeitung oder der sozialen Beziehungen, die nicht der willentlichen Steuerung des Betroffenen unterliegen) oder psychosomatischen Reaktionen (körperliche Reaktionen/Erkrankungen infolge von psychischen Problemen/Reizen).
10.

Bei psychischen Belastungsstörungen nach traumatischen Ereignissen/Erlebnissen. Anzeichen für eine posttraumatische Belastungsstörung können sein

  • Wiedererleben (Träume, Flashbacks, Bedrängnis bei Konfrontation mit ähnlichen Ereignissen),
  • Vermeidung von Umständen, die der Belastung ähneln,
  • Amnesie oder
  • erhöhte Sensitivität wie z. B. Schlafstörungen, Reizbarkeit, Wutausbrüche, Konzentrationsstörungen, erhöhte Schreckhaftigkeit.

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