Rehabilitation zur nachhaltigen Gesunderhaltung
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Wer kann eine Kinderrehabilitation bekommen?

Kinder mit chronischen Erkrankungen und psychischen Störungen, die langfristig negative Auswirkungen auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit haben, können bis zum 18. Lebensjahr - unter bestimmten Voraussetzungen bis zum 27. Lebensjahr - eine Leistung zur Kinderrehabilitation erhalten. Oft geht die Erkrankung auch mit psychosozialen Einschränkungen einher. Eine Kinderrehabilitation ist häufig insbesondere bei folgenden Erkrankungen notwendig:

  • Allergien,
  • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis),
  • chronische Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma bronchiale, Mukoviszidose),
  • Übergewicht mit weiteren Risikofaktoren oder anderen Erkrankungen,
  • Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes),
  • neurologische Erkrankungen,
  • psychosomatische und psychomotorische Störungen, Verhaltensstörungen,
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates,
  • Erkrankungen der inneren Organe (z.B. Nieren, Herz, Leber),
  • Krebserkrankungen.

Bei bestimmten schwersten chronischen Erkrankungen mit besonderen familiären Belastungssituationen, z.B. nach Krebserkrankungen, Organtransplantationen, Operationen am Herzen oder bei Mukoviszidose, kann eine familienorientierte Rehabilitation unter Einbeziehung weiterer Familienangehöriger in Betracht kommen.

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