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Teilnehmerinterview zum Seminar

„Gesprächsführung nach traumatischen Ereignissen"
vom 30./31. Oktober 2014 in Bad Nenndorf
mit Frau Heike Schnepel
(Vorstandsmitglied Dorfhelferinnenwerk,
Mitglied der Vertreterversammlung der SVLFG)

Heike Schnepel


  • Was war Ihr Beweggrund, am Seminar teilzunehmen?

    Ich bin im Vorstand des Dorfhelferinnenwerkes. Unsere Dorfhelferinnen stehen oft in Notsituationen an der Front und benötigen Zuspruch und Hilfestellung. Aber auch aus persönlichen Gründen, weil ich manchmal mit den Nöten anderer konfrontiert werde und gerne helfen möchte.
     
  • Wie sind Sie auf das Seminarangebot aufmerksam geworden?

    Zum Einen direkt durch die SVLFG, da ich in der Selbstverwaltung tätig bin und durch die Lektüre von LSV kompakt.
     
  • Was waren Ihre Erwartungen an das Seminar?

    Wie kann ich in Notsituationen Hilfestellung leisten und trotzdem für mich persönlich den nötigen Abstand wahren.
     
  • Wie haben Sie es erlebt?

    In unserem Seminar waren keine Menschen dabei, die persönlich von einer traumatischen Situation betroffen waren. Alle Teilnehmer wollen helfen und sitzen an Schnittstellen, an denen sie Hilfe geben können.
     
  • Was war für Sie besonders wertvoll bzw. interessant?

    Die Gespräche mit den anderen Teilnehmern und die Fallbeispiele unserer Referentin.
     
  • Was war weniger gut oder überflüssig?

    Das Seminar war in sich gut strukturiert und die Referentin, Dr. Petra Hempel, hat sehr flexibel reagiert. Ich denke, jedes Seminar verläuft etwas anders, je nach Teilnehmerstruktur - mir ist nichts aufgefallen.
     
  • Was oder wie hat das Seminar Sie als Mensch verändert?

    Als Mensch habe ich mich nicht verändert, aber ich habe einige gute Verhaltensmaßregeln mitgenommen.
     
  • Würden Sie die Teilnahme am Seminar „Gesprächsführung nach traumatischen Ereignissen" der SVLFG weiterempfehlen?

    Das ist eine sehr individuelle Entscheidung. Personen, die an Schaltstellen sitzen, an denen sie helfen können und wollen, z. B. bei der sozioökonomischen Beratung oder in einer Einsatzleitung der Betriebs- und Haushaltshilfe etc., würde ich dieses Seminar sehr empfehlen.Wenn jemand selber betroffen ist, muss er für sich sehr genau prüfen, ob er sich durch die Teilnahme an diesem Seminar schon auf dieses Thema einlassen und auch helfen kann.

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