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Werkstatt
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Werkstattarbeiten - aber sicher

Bei den Reparatur-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten in den landwirtschaftlichen Betrieben kommt es immer wieder zu Unfällen.

Die Ursachen sind vielfältig: fehlerhaftes Werkzeug, nicht bestimmungsgemäße Verwendung, beschädigte elektrische Zuleitungen, Arbeiten an laufenden Maschinen oder unter angehobenen Maschinenteilen und vieles mehr. Nicht zu unterschätzen sind auch die möglichen Gesundheitsgefahren, z. B. beim Schweißen und Umgang mit elektrischen Geräten.  Deshalb gibt die SVLFG Tipps für ein sicheres Arbeiten.

Qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse in der Werkstatt können nur mit ausreichender Qualifikation, entsprechendem Werkzeug und technischen Einrichtungen, sinnvoller Organisation und guter Vorbereitung erzielt werden.

Persönliche Vorbereitung

Die erforderlichen Fachkenntnisse kann man sich durch Belegung von Kursen bei verschiedenen Anbietern, z. B. Landwirtschafts- oder Deulaschulen, aneignen. Dort werden nicht nur die praktischen Fertigkeiten vermittelt, sondern auch das theoretische Wissen.

Professionelles Arbeiten beginnt mit funktions- und sicherheitsgerechter Kleidung, die Tragekomfort mit Bewegungsfreiheit vereint und dem Träger zahlreiche sichere Möglichkeiten für den schnellen Zugriff auf mitzuführendes Werkzeug oder Messmittel ermöglicht.

Anforderungen an die Werkstattbeleuchtung

Große Bedeutung für sicheres Arbeiten hat die Beleuchtung in der Werkstatt. Dabei ist Tageslicht vorzuziehen. Grundvoraussetzung für gute Arbeitsergebnisse sind eine gute Sehleistung und Sehkomfort, erreicht wird dies durch eine ausgewogene Allgemeinbeleuchtung. Die Beleuchtungsstärke sollte bei Maschinenarbeiten zwischen 300 – 500 Lux und bei Feinmontagearbeiten bei mindestens 500 Lux liegen. Um Details ausleuchten zu können, sollten zusätzlich Akkuhandleuchten griffbereit sein, die nach Möglichkeit über Magnete verfügen, um sie an Maschinenteilen fixieren zu können.

„Ordnung ist das halbe (Werkstatt)Leben“

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz hilft Unfälle zu vermeiden. Aus diesem Grund bietet ein geordneter Arbeitsplatz

  • eine schnellere Übersicht über fehlende oder beschädigte Werkzeuge,
  • eine leichtere Erkennbarkeit von Beschädigungen an Werkzeugen und
  • einen schnellen Zugriff auf die Werkzeuge.

Gefährdungsbeurteilung durchführen

Es gilt auch im Arbeitsbereich Werkstatt, Gefährdungen zu erkennen und daraus Maßnahmen abzuleiten, wie diese Gefährdungen reduziert werden können.

Verweis auf Unterpunkt Sicheres Arbeiten mit Handwerkzeugen
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