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Unterweisungen erfolgreich durchführen

Die überwiegende Zahl der Arbeitsunfälle hat ihre Ursache in falschem Verhalten. Dies resultiert unter anderem aus Unkenntnis der Gefahren. Nur wer sich der Gefährdungen und Störfallen bewusst ist, kann richtig handeln. Wesentliche Voraussetzung für sicherheitsgerechtes und gesundheitsbewusstes Verhalten sind wirksame Unterweisungen.

Wie können Sie als Arbeitgeber eine ansprechende Unterweisung halten? Die SVLFG möchte Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Unterweisungen unterstützen und hat Tipps und Anregungen zusammengestellt.

Verweis auf Unterpunkt Grundlagen der Unterweisung

Der Zweck der Unterweisung besteht darin, dass der Beschäftigte die Gefährdungen für  Sicherheit und Gesundheit erkennt und dann entsprechend der Schutzmaßnahmen handelt. Neben der Information müssen die Versicherten auch zu dem sicherheitsgerechten Verhalten motiviert sein.

Durch die Unterweisung werden die Mitarbeiter in den Arbeitsschutz persönlich eingebunden. Wenn es gelingt, die Mitarbeiter in die Erarbeitung der Maßnahmen einzubeziehen, ist die Akzeptanz noch größer.

Verweis auf Unterpunkt Anlässe für Unterweisungen

Unterweisungsthemen

Aus den ermittelten Gefährdungen und den betrieblichen Gegebenheiten ergeben sich die auszuwählenden Unterweisungsthemen und deren Gewichtung. Die SVLFG hat Unterweisungshilfen für verschiedene Themengebiete zusammengestellt.

Verweis auf Unterpunkt Unterweisungshilfen der SVLFG

Vorbereitung der Unterweisungen

Die Unterweisung bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung. Als hilfreich erweist sich die Erstellung eines Unterweisungskonzeptes. Hier ein Vorschlag für den Aufbau eines solchen Konzeptes:

  • geplantes eigenes Verhalten
  • erwartetes Verhalten der Mitarbeiter
  • Überlegungen zum Zweck der Inhalte
  • Methode
  • Medien
  • Zeit
  • Bemerkungen

Verweis auf Unterpunkt Unterweisungsmethoden und Medien

Günstig ist es, die Unterweisung gleich nach Arbeitsbeginn oder direkt nach einer Arbeitspause einzuplanen, da zu diesen Zeiten Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit am höchsten sind. Die Zeitdauer sollte 30 Minuten möglichst nicht überschreiten. Störungen durch Telefon, Lärm oder unbeteiligte Personen sollten vermieden werden.

Durchführung der Unterweisungen

Eine Gliederung der Unterweisung in Einstiegs-, Informations- und Erarbeitungsphase sowie Abschlussphase erleichtert die Durchführung und Zielerreichung.

In der Einstiegsphase wird der persönliche Kontakt zwischen Unterweiser und Teilnehmern hergestellt und die Bedeutung herausgestellt. In der Informations- und Erarbeitungsphase wird das notwendige Wissen für die Einsicht in das arbeitsschutzgerechte Verhalten vermittelt. Mit Demonstrationen und  Übungen können die Verhaltensweisen erlernt werden. Die Abschlussphase dient der Wiederholung, Zusammenfassung und Regelung.

Verweis auf Unterpunkt Verhaltensregeln für den Unterweisenden

Unterweisungsnachweis

Die Unterweisung ist zu dokumentieren. Die Dokumentation umfasst Datum, Unterweisungsinhalt und Teilnehmer sowie die Unterschriften der Teilnehmer und des Unterweisenden.

Quelle: Berufsgenossenschaft Holz und Metall

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