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Verhaltensregeln für den Unterweisenden

Auch auf das "Wie" kommt es an: Als Unterweisender kann ihr Verhalten den Erfolg der Unterweisung wesentlich beeinflussen. Mit diesen Regeln klappt es:

  1. Bleiben Sie bei den Tatsachen. Übertreiben Sie z. B. keine Gefährdungen, sonst machen Sie sich eher unglaubwürdig.
  2. Gestehen Sie den Mitarbeitern Fachkompetenz zu. Nutzen Sie die Kenntnisse der Mitarbeiter über Gefährdungen und mögliche Sicherheitslösungen. So erfahren Sie vielleicht etwas, was Sie noch gar nicht wissen.
  3. Gestehen Sie den Mitarbeitern Schwächen zu.  Es gibt keine "dummen“ Fragen. Versuchen Sie jede Frage für einen Lerneffekt zu nutzen.
  4. Lassen Sie die Mitarbeiter ausreden. Wenn Sie die Beiträge der Mitarbeiter gleich abwürgen, schalten diese schnell ab und der Unterweisungsinhalt kommt gar nicht an.
  5. Fordern Sie die Teilnehmer zu eigenen Äußerungen auf. Hören Sie dabei aktiv zu. Reden Sie nicht nur die ganz Zeit selbst.
  6. Senden Sie Ich-Botschaften, z. B. "Ich möchte...", "Ich meine...", "Ich wünsche...".
  7. Setzen Sie „W-Fragen“ (z. B. Wer, Wie, Wo, Warum) ein. So kommen Sie am besten zu konkreten Antworten.
  8. Lassen Sie Einwände zu. Wenn Sie sich einmal irren sollten, geben Sie es zu. Damit können Sie Respekt erwerben.
  9. Gehen Sie auf Äußerungen der Mitarbeiter stets ein.
  10. Formulieren Sie Einwände in Fragen um und geben Sie diese an alle Mitarbeiter weiter. Auch falsche Aussagen können Sie in Fragen umformulieren und weitergeben.

Quelle: Berufsgenossenschaft Holz und Metall

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