Unfallverhütung
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Gefahrstoffe

Bei vielseitigen Tätigkeiten in Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau können auch zahlreiche Gefährdungen durch Gefahrstoffe auftreten. Gefahrstoffe sind nicht nur verwendungsfertige Chemikalien in auffälligen Verpackungen mit Symbolen bzw. Piktogrammen, sondern auch Stoffe, die zum Teil unbemerkt bei einem Arbeitsprozess frei werden können oder entstehen:

  • Gase (Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Kohlendioxid, Methan),
  • Dämpfe (Lösungsmittel),
  • Nebel (Pflanzenschutzmittel in Raumkulturen, einige Desinfektionsmittel),
  • Stäube (organisch, anorganisch).

Gefahrstoffe können

  • durch Einatmen (inhalativ),
  • durch Verschlucken (oral),
  • über die Haut (dermal)

in den Körper gelangen und dort akute oder langfristige Gesundheitsschäden verursachen.

Bei der Betrachtung der Gefährdung spielt die Belastung durch Stäube und Tröpfchen in der Luft (Aerosole) eine zentrale Rolle.

Unfälle oder Gesundheitsschäden mit diesen Stoffen verursachen menschliches Leid, schaden dem Ansehen des Betriebes, und verursachen Kosten. Gefährdungen zu erkennen, Schutzmaßnahmen nach der Reihenfolge „technisch, organisatorisch, persönlich" festzulegen und somit die Gefahr von Unfällen und Gesundheitsschäden zu reduzieren, ist auch bei den Gefährdungsfaktoren „biologische Arbeitsstoffe" und „Gefahrstoffe" das Präventionsziel.

Verweis auf Unterpunkt Die vier Gase in der Gülle
Verweis auf Unterpunkt Pflanzenschutzmittel sicher und vorschriftsmäßig aufbewahren!
Verweis auf Unterpunkt Staubbelastung auch beim Reinigen des Luftfilters
Verweis auf Unterpunkt Vergiftungsgefahr durch Güllegase
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