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Infos für die Praxis

für Aufsichtspersonen, für Beschäftigte und Unternehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau:
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Biologische Arbeitsstoffe

Bei Tätigkeiten in Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau können Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe auftreten.

Biologische Arbeitsstoffe sind beispielsweise:

  • Schimmelpilze – verursachen z. B. Kälberflechte (Trichophyton verrucosum) oder Mikrosporie (Microsporum canis), Arten der Gattungen Aspergillus, Penicillium, Cladosporium, Alternaria,
  • Bakterien – verursachen z. B. Borreliose (Borrelien), Brucellose (Arten der Gattung Brucella), Q-Fieber (Coxiella burnetii), Tuberkulose (Mycobacterium-tuberculosis-Komplex), Tetanus (Clostridium tetani), MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus – S. aureus),
  • Viren (z. B. FSME-Virus, Hantavirus),
  • Endoparasiten (Fuchsbandwurm – Echinococcus multilocularis),

die beim Menschen Infektionen, sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen können.

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Die Sammlung von Beschreibungen von Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen wird von Fachkräften der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) erarbeitet und aktuell gehalten. Sie dient als Praxishilfe für Aufsichtspersonen, für Beschäftigte sowie für Unternehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau.

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Rechtsgrundlagen:
Biostoffverordnung
TRBA 214
TRBA 230
TRBA/TRGS 406
TRBA 500

 

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