Sicher und gesund arbeiten
tierhaltung
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Gefahren im Umgang mit Tieren

durch unsachgemäße bauliche Gestaltung der Stallanlagen, z. B.:

  • fehlende räumliche Trennung zwischen Tier und Mensch,
  • fehlende Fluchtwege,
  • fehlende Tierbehandlungsstände,
  • fehlende Sprungstände,
  • fehlende Fang- und Feststellvorrichtungen,
  • Rutsch- und Sturzgefahr
  • Unebenheiten,
  • Futter- und Kotreste,
  • Feuchtigkeit auf Wegen und Stallgängen,
  • mangelhaft abgedeckte Gruben und Kanäle,
  • nicht ausreichende Beleuchtung,
  • ungenügende Sicherung der Weiden und Ausläufe.

durch unerwünschte, instinktive Verhaltensweisen der Tiere, z. B.:

  • Angst -, Abwehr-, Flucht- und Angriffsreaktionen, z. B. Schlagen, Treten, Hornstoß.

durch Gase und Stäube

  • Schwefelwasserstoff,
  • Kohlendioxid,
  • Ammoniak,
  • Methan,
  • allergene Stäube, z . B.:
  • Futterstäube (Heu, Getreide),
  • tierische Stäube (Haut- und Haarabrieb von Tieren, Milben).

durch von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten, z. B.:

  • Rinder-/Kälberflechte,
  • Rotlauf
  • Geflügelpest
  • Papageienkrankheit (Psittakose, Ornithose).

durch körperliche Schwerarbeit und hohe Arbeitsbelastung.

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