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Rückfahrsicherungssystem einbauen

Futtermischwagen in Familienbetrieben brauchen ein Rückfahrsicherungssystem. Diese Fahrzeuge werden beim Einsatz auch rückwärts geschoben und können Personen, die auf dem Futtertisch arbeiten, gefährden.

Drei Varianten von Rückfahrsicherungssystemen sind auf dem Markt und auch praxistauglich.

  • Rückfahrkamera mit Monitor
    Hier wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs (oder spätestens beim Beginn der Rückfahrbewegung) eine Kamera aktiviert, die am Monitor im Blickfeld des Fahrers den gesamten Heckbereich sichtbar macht.
  • Rückfahrsensor mit Annäherungsreaktion
    Der Rückfahrsensor reagiert auf Hindernisse (Personen oder Gegenstände) im Rückfahrraum. Je mehr sich das zurückfahrende Fahrzeug dem Hindernis nähert, desto deutlicher wird die Warnung für den Fahrer mittels Display (Farbwechsel von grün zu gelb nach rot) mit kürzer werdenden Distanzbalken. Zudem erzeugt das System einen Warnton, der mit der Annäherung an das Hindernis immer lauter und kurzfolgiger wird bis zum Dauerton kurz vor Berührung des Hindernisses.
  • Rückfahrsicherungsleiste mit Abschaltfunktion
    Die Rückfahrsicherungsleiste gewährleistet, dass die Rückfahrbewegung in dem Moment abgeschaltet wird, in dem die Leiste über einen bestimmten Wert in Richtung rückwärts fahrendes Fahrzeug ausgerückt wird. Das Abschalten kann über einen Steuerbefehl an das Zugfahrzeug oder direkt auf eine Speicherbremse an das geschobene Fahrzeug erfolgen.

Welches Rückfahrsicherungssystem für seinen Betrieb das geeignete ist, muss der Landwirt selbst entscheiden. Dass er es braucht, steht außer Zweifel. Wer sich in nächster Zeit einen Futtermischwagen kauft, kann das Rückfahrsicherungssystem einfach mit kaufen.

Rückfahrsicherungssysteme sind aber auch einfach nachrüstbar. Die Kosten dürfen zwischen 300 Euro und 1000 Euro liegen, je nach System und Qualität der Ausführung.

 

 

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